Steinen „Wir alle helfen uns gegenseitig“

Die Gemeinde Steinen richtete erstmals einen Empfang für ihre Auszubildenden aus. Foto: Hans-Jürgen Hege

Das gab es in der Form noch nie. Und schon gar nicht „mit so vielen Auszubildenden wie noch nie“.

Steinen (hjh). Mit einem Stehempfang begrüßte die Gemeindeverwaltung am Freitag im Dorfgemeinschaftshaus Hägelberg ganz offiziell junge Leute, die sich für die berufliche Laufbahn von Erzieherinnen entschieden haben oder zumindest ihr Interesse an diesem anspruchsvollen Beruf signalisierten, indem sie am 1. September ihr Vorpraktikum im Rahmen des Bundesfreiwilligendienstes begannen.

Die Kommune bildet im Kindergartenjahr 2021 / 22 in allen drei Ausbildungsjahrgängen zwölf Personen zu Erzieherinnen aus. Zehn Azubis sind Teilnehmende der „praxisintegrierten Ausbildung“, zwei sind Praktikantinnen im Anerkennungsjahr, wie Sven Schreiber, der zuständige Sachbearbeiter in Steinens Verwaltung, „hochzufrieden“ mitteilte. Und er betont: „Diese Ausbildung ist für unsere Gemeinde von großer Bedeutung. Wir freuen uns über jeden jungen Menschen, die die Voraussetzungen dafür erfüllt.“ Allein in diesem Jahr könne die Gemeinde für die vier Einrichtungen in ihrer Trägerschaft sechs neue Azubis begrüßen.

Auch Bürgermeister Gunther Braun war in Hägelberg mit von der Partie. Wie seinem Mitarbeiter Schreiber sei ihm viel daran gelegen, dem Fachkräftemangel entgegen zu wirken und gleichzeitig jungen Menschen eine Ausbildungsperspektive zu bieten, sagte er und versprach: „Aus heutiger Sicht kann jedem Auszubildenden, der Leistungsbereitschaft zeigt, sich fachlich eignet und sich gerne engagieren möchte, die Übernahme in ein Beschäftigungsverhältnis bei der Gemeinde Steinen angeboten werden.“

Unter diesen Vorzeichen sei es auch zu verstehen, dass die Verwaltung den Beginn eines neuen Ausbildungsjahres ebenso zu feiern gedenkt wie den erfolgreichen Abschluss, den zwei junge Menschen im Juli dieses Jahres geschafft haben, die nun in einen Vollzeitjob übernommen werden. Diesen beiden gratulierte der Bürgermeister. Und den übrigen wünschte er „Wissensdurst, gepaart mit Spaß und Erfolg“. Er sei sicher, dass sie sich dem kollegialen Umgangston innerhalb der Gemeinde anpassen werden. „Nicht immer wird es ein Honigschlecken“, sagte Gunther Braun. Die Gemeinde Steinen sei aber ein guter Arbeitgeber. Er sei also „sicher, dass wir das, was auf uns zukommt, gut miteinander hinkriegen werden.“ Bei Fragen oder Problemen könnten sich seine Mitarbeiter stets an ihn, den Bürgermeister, oder an Sven Schreiber wenden. Und der fügte als „guter Teamplayer“ hinzu: „Wir alle helfen uns gegenseitig. Wir sind ein Team. Und alles wird spitzenmäßig funktionieren.“

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