Steinen Zum Frieden mahnen

Die Feuerwehr (links) hielt eine Ehrenwache ab. Foto: Stephanie Senn Foto: Markgräfler Tagblatt

Steinen-Hägelberg (sn). Unscheinbar wirkt er manchmal, der Gedenkstein in Hägelberg nahe des Dorfbrunnens. Versteckt unter einem Baum, hat er jedoch immer noch für einige Bürger aus dem Dorf, deren Verwandten im Krieg gefallen sind, eine besondere Bedeutung. An diesen Umstand erinnert der jährliche Volkstrauertag, der auch in diesem Jahr wieder mit einem Gottesdienst im Haus Frieden und anschließend mit einer Ansprache an eben jenem Gedenkstein begangen wurde. Die Hägelberger Feuerwehr, Vertreter des Turnvereins, die Ortsverwaltung mit Ortsvorsteherin und Ortschaftsräten sowie zahlreiche Mitbürger erwiesen den Toten der Weltkriege bei strömendem Regen die Ehre. „Der Volkstrauertag ist den Opfern der Kriege und der Gewaltherrschaften gewidmet“, begann Ortsvorsteherin Gabriele Kaiser-Bühler ihre Rede. Jedoch solle er auch in der Gegenwart zum Frieden mahnen. Zum Glück sei Europa „heute kein Kontinent des Krieges mehr“.

Sie erinnerte an die Luftangriffe Ende 1944, im Speziellen an die Bombardierung des Steinener Rathauses am 16. Dezember, die fünf Menschen aus Steinen, Weitenau und Maulburg das Leben kostete. Anlässlich des 75. Jahrestages dieses traurigen Ereignisses werde heute stellvertretend für alle Opfer des Krieges und des Terrors auf der Welt den damals aus dem Leben gerissenen Bürgern mit Gedenktafeln gedacht. Die feierliche Niederlegung des Kranzes der Gemeindeverwaltung durch die Feuerwehr wurde vom Fanfarenzug begleitet, der das Lied „Ich hatt’ einen Kameraden“ intonierte.

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