Steinen Zwei etwas andere Nikoläuse

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Ortsvorsteherin Ulrike Mölbert (von links) und Sekretärin Hanna Dießlin freuten sich über eine stattliche Zahl an Kindern nebst Müttern bei der Nikolausaktion. Foto: Ralph Lacher

Steinen-Weitenau (os). „Diese Nikoläuse sehen etwas komisch aus“, fand der kleine Liam im Weitenauer Rathaus. Dort hatten sich Ortsvorsteherin Ulrike Mölbert und Sekretärin Hanna Dießlin mit Nikolausmütze bekleidet und Liam vermisste wohl den Mann im roten Mantel mit Bart.

Die Ortsvorsteherin reagierte prompt, erklärte dem kleinen Mann, dass der echte Nikolaus an seinem heutigen Namenstag im Stress sei, weil er überall auf der Welt Geschenke verteilen müsse. Deshalb habe der gute Mann die Weitenauer Aktion an sie und ihre Sekretärin übertragen, erklärte Mölbert.

Der kleine Mann akzeptierte die Erklärung und nahm das Päckchen mit Mandarinen und Süßigkeiten dankbar in Empfang.

Wie Liam kamen an diesem Dienstagabend, ansonsten die Bürgersprechstunde der Ortsvorsteherin, insgesamt 45 Kinder bis zu zwölf Jahren zu den beiden Nikolaus-Damen. „Das sind fast die Hälfte der Kinder in Weitenau aus dieser Altersgruppe und das zeigt, dass wir mit unserer Nikolaus-Aktions vollauf richtig lagen“, freute sich die Ortsvorsteherin.

Als Grund für die Aktion, die eine Premiere war, nannte sie, dass man den Kindern und jungen Eltern die Schwellenangst vor dem Kontakt mit der Ortsverwaltung nehmen wollte. Und einige Kinder machten mit ihren Eltern auch gleich einen Rundgang durchs Rathaus.

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