Tarifverhandlungen gefordert Amazon-Beschäftigte bestreiken Ostergeschäft auch in Leipzig

Leipziger Standort von Amazon. Die Gewerkschaft Verdi hat auch hier die Beschäftigten zum Streik aufgerufen. Foto: Peter Endig/Archiv Foto: dpa

Leipzig - Die Gewerkschaft Verdi hat auch die Beschäftigten des Amazon-Standorts Leipzig zum Streik aufgerufen. Streikleiter Thomas Schneider sagte, er rechne damit, dass sich rund 400 Mitarbeiter an dem Ausstand beteiligen. Der Streik solle 24 Stunden dauern.

Am Montag hatte Verdi bereits in Bad Hersfeld (Hessen), Rheine und Werne (beide Nordrhein-Westfalen) und Koblenz (Rheinland-Pfalz) zum Streik aufgerufen. Die Gewerkschaft zielt damit auf das umsatzträchtige Geschäft vor Ostern.

Amazon erklärte, dass die Streiks keinen Einfluss auf pünktliche Lieferungen hätten, denn die Mehrheit des Personals komme zur Arbeit. Verdi kämpft seit rund sechs Jahren für die Aufnahme von Tarifverhandlungen beim US-Versandriesen. Amazon hat in Deutschland zwölf Warenlager an elf Logistikstandorten und beschäftigt nach eigenen Angaben rund 13 000 Festangestellte.

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