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Tischtennis, 2. Bundesliga Doppelspieltag für ESV Weil

Michael Hundt
Anna Hursey steht am Wochenende erstmals für den ESV Weil an der Platte. Foto: /Michael Hundt

Zwei Reserve-Mannschaften sind am Wochenende die Gegner für die Tischtennisdamen des ESV Weil in der zweiten Bundesliga. Am Samstag müssen die Weilerinnen in Dachau antreten. Am Sonntag ist dann Langstadt zu Gast in der Weiler Leopoldschule. Spielbeginn ist jeweils um 14 Uhr.

Zwei Dinge haben die Gegnerinnen des ESV Weil am Wochenende gemeinsam: Sie wollen nicht und sie können nicht. Das bezeichnet aber in keinem Fall ihr sportliches Leistungsvermögen, sondern vielmehr ihre Perspektive in der zweiten Bundesliga.

Denn sowohl der TSV Dachau 65 II als auch der TSV 1909 Langstadt können auf Grund de Tatsache, dass sie die Reserveteams der beiden Bundesligisten sind, nicht aufsteigen. Absteigen in die dritte Liga wollen sie selbstverständlich auch nicht.

Die Gefahr des Abstiegs betrifft derzeit aber mehr die Dachauerinnen als die Damen aus Langstadt. Denn das Team aus Hessen ebenso wie die Mannschaft des ESV Weil vor dem vierten Spieltag ohne Niederlage. Weil ist derzeit Zweiter, Langstadt Erster. Damit kommt es am Sonntag in der Turnhalle der Weiler Leopoldschule zum Spitzenspiel.

Bereits am Samstag muss die Mannschaft von Cheftrainer Alen Kovac zum Auswärtsspiel in Dachau antreten. Dabei kann der Trainer zum ersten Mal mit dem Einsatz der 16-jährigen Waliserin Anna Hursey rechnen. Die Waliserin kam gestern Abend aus Doha zurück, stand in den ersten drei Saisonspielen dem ESV Weil nicht zur Verfügung. Der sportlichen Qualität tat dies aber keinen Abbruch. Denn auch ohne die 16-Jährige gewann der ESV die bisherigen Partien. Mit Hersey ist der Erstliga-Absteiger aber sportlich noch stärker, wenngleich Lea Lachenmayer am Wochenende aus gesundheitlichen Gründen nicht zur Verfügung stehen wird. Da auch am kommenden Wochenende ein Doppel-Spieltag für den ESV Weil ansteht, ist Kovac nicht gerade unglücklich, dass seine Nummer eins nun endlich zur Verfügung steht. Denn so kann sich Lachenmayer an diesem Wochenende ihrer Genesung widmen.

Somit wird es Samstag und Sonntag neben Hersey an den bewährten Kräften Ievgeniia Sozoniuk, Kornelija Riliskyte und Anastassiya Lavrova hängen, sich in Dachau und gegen Langstadt zu behaupten. Trotzdem ist der Ausfall von Lachenmayer bitter, denn sie hat bisher alle sechs Matches erfolgreich gestaltet, ist noch ohne Niederlage.

Die Chancen, dass der ESV Weil seine Siegesserie weiter ausbauen kann, sieht Kovac als sehr gut an. „Vom Papier her sind wir schon besser. Langstadt wird ein Spitzenspiel sein. Ich geben uns mehr Chancen als den Gegnern“, meint der Cheftrainer.

Denn Spielpraxis hat Hursey in den vergangenen drei Monaten mehr als genug sammeln dürfen. Sie bestritt Turniere in China, war mit der Nationalmannschaft unterwegs und hatte außerdem auch ein paar Trainingslager absolviert.

Mehr ins Gewicht könnte dabei die Fahrt nach Dachau sein. Denn der ESV fährt erst am Samstagmorgen nach Oberbayern und reist noch am Abend zurück ins Dreiländereck. „Wir spielen am Sonntag erst um 14 Uhr. Da haben wir Zeit, uns zu regenerieren“, meint Kovac.

Von der Papierform her ist Langstadt auf jeden Fall der stärkere Gegner am Wochenende. Vor allem die bisherigen Leistungen von Alena Lemmer und Lorena Morsch lobt der Weiler Übungsleiter und warnt vor dem Einsatz von Tanja Krämer, die es den ESVlerinnen am Sonntag durchaus schwer machen könnte. Da auch Langstadt nicht aufsteigen kann, geht Kovac nicht davon aus, dass sich die Hessen Verstärkung aus der Bundesligamannschaft holen werden. Trotzdem wird es ein schweres Spiel.

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