Tischtennis Ausrutscher sind nicht erlaubt

Die Becker-Faust: Polina Trifonova ist in Top-Form und hat den Aufstieg mit dem ESV Weil fest im Visier. Foto: Grant Hubbs Foto: Die Oberbadische

Die 1. Bundesliga fest im Blick haben die Tischtennis-Mädels des ESV Weil am Rhein. Ehe es aber wohl zum alles entscheidenden Duell gegen Weinheim kommt, müssen die Kovac-Schützlinge viermal siegreich bleiben.

Von Mirko Bähr

Weil am Rhein. „Wir müssen von Match zu Match denken. Die Aufgaben werden schwer genug. Gerade in den nächsten beiden Partien müssen wir mit voller Konzentration agieren“, macht Trainer Alen Kovac deutlich.

Auch morgen, wenn ab 14 Uhr der MTV Tostedt in der Sporthalle der Leopoldschule seine Visitenkarte abgibt. Das Team aus Niedersachsen sei ein „schwieriger Gegner“, meint Kovac. Zumal der MTV (14:12-Punkte) immer wieder mit einer wechselnden Aufstellung an die Platte geht.

Während es zuletzt immer wieder Spielpausen in der 2. Bundesliga gab, geht es ab sofort so richtig zur Sache. „Jetzt geht es los“, meint Kovac. Nun sollten die Eisenbahner aus Weil also Fahrt aufnehmen. Erst kommt Tostedt, dann reist der TuS Uentrop an, ehe sich die Weilerinnen auf die Reise nach Leipzig (LTTV Leutzscher Füchse 1990) und zu den Füchsen nach Berlin begeben. Viermal heißt es: Verlieren verboten.

Gegen Weinheim am 5. April in eigener Halle soll es nämlich zum absoluten Spitzenspiel kommen. Aktuell hat Weil einen Minuspunkt mehr auf dem Konto als der direkte Rivale. „Alle sind motiviert“, sagt Kovac. Allen voran Ievgeniia Vasylieva und Polina Trifonova, die beiden Spitzenspielerinnen der Weiler Equipe. Letztere sahnte gerade bei den bulgarischen Meisterschaften mächtig ab. Gold im Einzel, Gold im Doppel und Silber im Mixed, so ihre hervorragende Ausbeute. Vasylieva kam in der Ukraine im Einzel auf Rang vier, und Vivien Scholz, die morgen ebenfalls zum Schläger greift, wurde bei der Deutschen Meisterschaft Dritte im Mixed-Wettbewerb.

Das Quartett komplettiert morgen die Belgierin Eline Loyen, die ihren ersten Einsatz im Jahr 2020 bestreitet, nachdem sie im Januar und Februar wichtige Uni-Prüfungen in der Heimat zu absolvieren hatte.

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