Tischtennis Der erste Saisonsieg

Uli Nodler
Großartige Matches von Polina Trifanova. Foto: Uli Nodler

Von Uli Nodler

Weil am Rhein. Geschafft! Der erste Saisonsieg ist für den Damen-Bundesligisten ESV Weil unter Dach und Fach. Der ESVW gewann gestern in der heimischen Sporthalle der Leopoldschule das dritte Saisonmatch gegen die TTG Bingen/Münster-Sarmsheim mit 6:3.

Es war eine überaus spannende Angelegenheit. Ständig wechselten die Führungen. Bis zum 3:3 wurden die Siege im vorderen und hinteren Paarkreuz geteilt. Auch in den Doppeln ging ein Sieg an den ESV und einer an den Gast. Izabela Lupulesku/Hana Arapovic setzten sich mit 3:1-Sätzen souverän durch. Dagegen waren Polina Trifonova/Ievgeniia Sozoniuk gegen Lea Rakovac/ Karolina Mynarova mit 0:3-Sätzen chancenlos.

Im Einzel ließ sich Weils Nummer zwei Arapovic von einem 1:2-Satzrückstand nicht beirren, drehte gegen Elena Kuzmina, Bingens Spitzenspielerin, den Spieß noch um. Dagegen war Weils Nummer eins Lupulesku gegen Rakovic chancenlos, unterlag glatt in drei Sätzen. Im hinteren Paarkreuz hätte Ievgeniia Sozoniuk die Serie durchbrechen können. Nachdem Polina Trifonova sich gegen Mynarova problemlos mit 3;1-Sätzen den dritten Siegpunkt geholt hatte, deutete zunächst vieles auf einen Einzelerfolg von Sozoniuk hin. Die Ukrainerin lag gegen Tomanovska mit 2:0-Sätzen vorne, ehe sie noch verlor.

Doch dann war es soweit: Im vorderen Paarkreuz gaben Lupulesku und Arapovic gewaltig Gas. Weils Nummer eins aus Serbien steigerte sich gegenüber ihrem ersten Einzel-Auftritt eindrucksvoll, schluckte auch einen 1:2-Satzrückstand und holte sich das Match mit 3:2. So lange brauchte Arapovic nicht, um auch ihr zweites Einzel zu gewinnen.Mit 3:0-Sätzen fegte sie Rakovic von der Platte. Damit stand vor den beiden letzten Einzel im hinteren Paarkreuz fest, dass der ESV Weil schon ein Unentschieden sicher hatte. Doch damit begnügten sich die Weilerinnen nicht. Polina Trifonova machte mit einem 3:2-Satzsieg gegen Tomanovska den ersten Saisonsieg perfekt.

Doppel: Lupulesku/Arapovic – Kuzmina/Tomanovska 11:6, 11:8, 11:13, 11:Trifonova/Sozoniuk – Rakovac/Mynarova 3:11, 10:12, 11:6, 3:11. Einzel: Lupulesku – Rakovac 9:11, 3:11, 7:11; Arapovic/Kuzmina 3:11, 11:5, 10:12, 11:9, 11:8; Trifonova – Mynarova 11:8, 11:8, 9:11, 11:4; Sozoniuk – Tomanovska 11:6, 11:8, 6:11, 8:11, 3:11; Lupulesku – Kuzmina 11:5, 7:11, 8:11, 11:8, 11:3; Arapovic – Rakovac 11:6, 11:9, 11:7; Trifonova – Tomanovska 10:12, 11:9, 6:11; 11:811:6.

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