Tischtennis Die Ausfälle reißen nicht ab

Melanie Merk muss wieder ran. Foto: Grant Hubbs

Weil am Rhein - Es ist wie verhext. Die Ausfälle beim Damen-Zweitbundesligisten ESV Weil reißen einfach nicht ab. So muss Coach Alen Kovac das Team übermorgen im Heimspiel gegen den TTC G.-W. Staffel wieder umstellen, weil Olga Lazarkova vom weissrussischen Verband für einen Turniereinsatz angefordert wurde.

Angesichts dieser neuerlichen Team-Schwächung dürften die Chancen auf ein Erfolgserlebnis gegen den Aufsteiger nicht allzu groß sein.

Dennoch lässt beim ESV derzeit keiner die Köpfe hängen. Schon gar nicht Serge Spiess, der Sportliche Leiter: „Die personelle Situation ist natürlich eine Katastrophe. Es nützt nichts, Trübsal zu blasen, wir müssen da durch. Und es ist jetzt ja nicht so, dass wir im weiteren Saisonverlauf komplett chancenlos wären. Wenn wir erst einmal komplett sind, dann werden wir auch die Punkte holen, um nicht abzusteigen.“

Bis dahin dürfte es aber ein ziemlich steiniger Weg werden. Für Olga Lazarkova rückt erneut Melanie Merk in die Mannschaft. Die Zwölfjährige hat bereits im Heimspiel gegen die Leutzscher Füchse aus Leipzig ihr Debüt im Weiler Zweitliga-Team gegeben. Und das war durchaus bemerkenswert. Keine Frage: Da hat der ESV Weil ein Riesentalent in seinen Reihen.

Melanie Merk ersetzt Olga Lazarkova

Staffel überraschte am vergangenen Samstag mit einem 6:3-Heimsieg gegen den TuS Uentrop, der einen Tag später dann zu Hause den ESV Weil mit 6:1 deutlich bezwang. Deshalb dürfte Gastgeber Weil morgen in heimischer Halle nur Außenseiter sein.

Herausragende Spielerin beim Klub aus dem Limburger Stadtteil ist die ehemalige italienische Nationalspielerin Wenling Tan-Monfardini. Sie schlug die beiden Uentroper Spitzenspielerinnen Sillus und Avameri jeweils glatt mit 3:0-Sätzen. Stark spielte auch Lea Grohmann an Position drei auf. Sie gewann ebenfalls ihre beiden Einzel und das Doppel.

Mit dem Erfolg gegen Uentrop und 15:11 Punkten festigte Staffel den vierten Tabellenplatz. Auf diesem Tabellenplatz hat der ESV Weil die vergangene Zweitbundesliga-Saison abgeschlossen. das waren noch Zeiten. Sie werden aber wiederkommen. Davon ist ESV-Sportchef Serge Spiess nach wie vor überzeugt.

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