Tischtennis Doppelschwäche der Knackpunkt

Ievgeniia Vasylieva gewinnt in Weinheim beide Einzel ohne Satzverlust. Foto: Archiv Foto: Die Oberbadische

Damen-Zweitbundesligist ESV Weil hat das erste Kräftemessen im Titelrennen verloren. Der Tabellenzweite aus der Grenzecke musste sich gestern beim Spitzenreiter TTC 1946 Weinheim mit 4:6 geschlagen geben. Ausschlaggebend für die erste Saisonniederlage war wohl dabei die Doppelschwäche des ESV.

Von Uli Nodler

Weinheim. „Nach dieser Niederlage geht die Welt für uns nicht unter. Wir hätten nicht beide Doppel verlieren dürfen. So aber liefen wir immer einem Rückstand hinterher“, so der Kommentar von Serge Spieß, dem Sportlichen Leiter des ESV.

Das Gipfeltreffen begann für den ESV Weil also denkbar ungünstig. Der Gast verlor nämlich beide Doppel. Während überraschend Weils vorderes Paarkreuz mit Ievgeniia Vasylieva und Polina Trifonova gegen Luisa Säger und Jennie Wolf glatt in drei Sätzen unterlag, zogen Vivien Scholz und Eline Loyen erst in fünf Sätzen den Kürzeren.

Doch dann präsentierten sich Vasylieva und Trifonova in ihren beiden Einzeln in bestechener Form. Exzellent war vor allem der Auftritt der Weiler Nummer eins. Vasylieva ließ zunächst Säger und später dann auch Daria Trigolos in drei Sätzen keine Chance, holte zwei Siegpunkte für den ESV.

Spannender machte es Trifonova gegen Trigolos. Weils Neuzugang gab an Weinheims Nummer eins zwei Sätze in der Verlängerung ab, gewann aber dann den fünften und entscheidenden Satz mit 11:9. In ihrem zweiten Einzel bezwang Polina Triafonova dann Luisa Säger in vier Sätzen. Die herausragende Verfassung des vorderen Paarkreuzes reichte an diesem Tag aber nicht aus, um dem gastgebenden Tabellenführer ein Bein zu stellen.

Weinheim war an diesem Tag auf den Positionen drei und vier einfach besser besetzt als der ESV Weil. So verlor Vivien Scholz, die Nummer drei der Gäste, ihre ersten beiden Einzel in dieser Saison. Zunächst musste sie sich in fünf hart umkämpften Sätzen Mallika Bhandarkar geschlagen geben. Die routinierte Inderin ersetzte im Einzel Iryna Motsyk, die an der Seite von Daria Trigolos noch das Doppel gewonnen hatte. Scholz tat sich gegen die unorthodox spielende Bhandarkar ungewohnt schwer. Auch Eline Loyen hatte nicht ihren besten Tag. Die Belgierin musste sich Jenny Wolf glatt in drei Sätzen geschlagen geben.

Doppel: Trigolos/Motsyk - Scholz/Loyen 5:11, 11:8, 11:6, 7:11; Säger/Wolf - Vasylieva/Trifonova 12:10, 11:5, 11:8.

Einzel: Trigolos - Trifonova 14:12, 6:11, 12:10, 5:11, 9:11; Säger - Vasylieva 8:11, 9:11, 9:11; Wolf - Loyen 11:7, 11:5, 11:7; Bhandarkar - Scholz 11:8, 11:13, 11:5, 5:11, 11:6; Trigolos - Vasylieva 4:11, 7:11, 8:11; Säger - Trifonova 11:6, 8:11, 6:11, 10:12; Wolf - Scholz 9:11, 11:4, 11:9, 11:9.

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