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Tischtennis Es gibt nur zwei Abgänge

Uli Nodler
Izabela Lupulesku wird den Verein verlassen Foto: Michael /Hundt

Abschied nehmen heißt es am Sonntag ab 14 Uhr für die Tischtennisspielerinnen des ESV Weil. Der Grenzstadt-Klub bestreitet gegen den SV DJK Kolbermoor sein vorerst letztes Erstbundesliga-Match.

Mit Kolbermoor hat es damals vor drei Jahren begonnen, mit Kolbermoor endet nun zunächst einmal das Abenteuer „1. Bundesliga“ für den ESV Weil.

Keine Frage: Der Mut von ESV-Sportchef Serge Spiess und seiner Frau Doris hat sich ausgezahlt. Der ESV Weil ist in Tischtennis-Deutschland eine Größe geworden. Anfangs noch belächelt, hat sich die Tischtennis-Abteilung des Eisenbahnersportvereins in den vergangenen 36 Monaten den Respekt in der Beletage des nationalen Damentischtennis verschafft.

Sportlich hat es in dieser Spielzeit nicht mehr so ganz gepasst. Deshalb auch der Abstieg, weil zum einen der ESV nicht über die finanziellen Mittel verfügte und andererseits das Weiler Quintett zu großen Formschwankungen unterworfen war.

Der Abstieg in die 2. Bundesliga ist für alle Beteiligten eine Enttäuschung, aber für die Verantwortlichen kein Weltuntergang. „Nach diesem Tiefschlag schauen wir optimistisch in die Zukunft. Wir werden dort ein gewichtiges Wörtchen mitreden“, betont Serge Spiess.

Dazu hat er auch allen Grund. Zwar werden Izabela Lupulesku und Hana Arapovic den Absteiger verlassen, aber es wird auch spielstarke Neuzugänge geben. Bleiben werden auf jeden Fall Ievgeniia Sozoniuk und Polina Dobreva, die sich noch in der Baby-Pause befindet. Noch nicht entschieden hat sich Vivien Scholz, ob sie in Weil bleibt. Die Brandenburgerin hat aber ihre Erstbundesliga-Tauglichkeit absolut unter Beweis gestellt.

Am Sonntag gastiert nun der SV DJK Kolbermoor in der Sporthalle der Leopoldschule. Die Weilerinnen mit Lupulesku, Arapovic, Sozoniuk und Scholz wollen sich gegen den favorisierten Tabellenzweiten noch einmal von ihrer besten Seite zeigen. Vielleicht klappt es ja mit einem Sieg im letzten Saison-Match.

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