Tischtennis ESV-Damen sprühen vor Optimismus

Ievgeniia Sozoniuk bestreitet mit dem ESV Weil am kommenden Sonntag das erste Saisonheimspiel. Foto: Archiv

Das Warten hat ein Ende. Erstmals nach eineinhalb Jahren bestreitet Damen-Bundesligist ESV Weil am kommenden Sonntag ein Heimspiel ohne Zuschauerbeschränkung. Zu Gast ist der SV Böblingen, der mit der erst 15-jährigen Team-Europameisterin Annett Kaufmann antritt.

Weil am Rhein (vis/nod). Das erste Match haben die ESV-Damen vor einem Monat sehr deutlich mit 1:6 beim TV Langstadt verloren. Deutlich mehr rechnen sich die Weilerinnen nun übermorgen ab 14 Uhr gegen Böblingen aus. Das Team aus dem Schwabenland hat bislang seine beiden Begegnungen ausnahmslos verloren. Ein 3:6 beim Mitfavoriten SV DJK Kolbermoor folgte ein 1:6 gegen die TTG Bingen/Münster-Sarmsheim, den stark verbesserten Tabellenletzten der vergangenen Spielzeit.

Natürlich sind auch die Weilerinnen happy, dass sie zu Hause wieder vor einer vollen Halle spielen können: „Ich freue mich sehr auf das erste Heimspiel mit Zuschauern. Unsere Fans haben uns in der Corona-Saison doch sehr gefehlt“, betont Weils Nummer drei Ievgeniia Sozoniuk.

In Bestbesetzung kann der ESV Weil das erste SaisonHeimspiel nicht bestreiten. Es fehlt Izabela Lupulesku. Wegen einer Visum-Bürokratie für die Weltmeisterschaften in den USA darf sie ihr Land nicht verlassen. „Ich habe Vertrauen in mein Team. Die Mädels werden ihr Bestes geben und bis zum Schluss kämpfen. Da haben wir gegen jede Mannschaft in der Liga eine Siegchance,“ drückt Izabela ihrem Team aus der Ferne ganz fest die Daumen. Für Lupulesku rückt Vivien Scholz ins Team. Sie hat in der vergangenen Saison eindrucksvoll bewiesen, dass sie auf Bundesliga-Niveau spielen kann.

Einiges hängt vom Ausgang dieser Partie ab, ob Böblingen mit Yang-Xu Yanha an Position zwei antritt. Sie hat sich verletzt und musste zuletzt passen. „Wenn sie nicht spielt, haben wir richtig gute Chancen, das Match zu gewinnen“, gibt sich auch ESV-Coach Alen Kovac zuversichtlich. Allerdings hat Böblingen mit Qianhong Gotsch noch eine herausragende Nummer eins in ihren Reihen. Gotsch hat jedoch in den ersten beiden Begegnungen nur eines von vier Einzeln im vorderen Paarkreuz gewonnen. Und an Position drei ist das deutsche Jahrhundert-Talent Kaufmann eine große Herausforderung. Zum Team zählt auch Kaufmanns Schwester und auch die Japanerin Mitsuki Yoshida, die schon positive Bilanzen im vorderen Paarkreuz erzielt hat. Die Abwehrkünstlerin Rosalia Behringer ist zum zweiten Mal schwanger und steht der Mannschaft somit vorerst nicht zur Verfügung.  

Ihr Heimspiel-Debüt wird Hana Arapovic an Position vier geben. Nachdem sie mit ihrem Auftritt in Langstadt nicht zufrieden war, hat sie sich für das Match am Sonntag viel vorgenommen: „Ich bin zuversichtlich, dass wir alle gut spielen werden. Ich kenne meine Gegnerinnen und habe mich intensiv auf sie vorbereitet.“ Und auch ESV-Spitzenspielerin Polina Trifonova versprüht Optimismus: „Ich bin extrem motiviert und werde alles in die Waagschale werfen. Alle vier Weiler Spielerinnen befinden sich seit gestern vor Ort.

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