Tischtennis ESV will zweiten Saisonsieg

Michael Hundt
Polina Dobreva (links) und Ievgeniia Sozoniuk treten mit dem ESV Weil am Sonntag in Langstadt an. Foto: Michael Hundt

Nach dem ersten Saisonsieg am vergangenen Wochenende muss die Mannschaft von Cheftrainer Alen Kovac am Sonntag beim Deutschen Vizemeister TSV Langstadt antreten. Dabei sind die ESV-Damen nicht chancenlos.

Von Michael Hundt

Weil am Rhein. Nichts schmeckt so süß wie ein Erfolg. Und diesen Geschmack hatten die Bundesliga-Damen des ESV Weil am vergangenen Wochenende endlich wieder kosten dürfen. Der Sieg am vergangenen Wochenende hat für mehr Selbstvertrauen und Ruhe in den Reihen des ESV Weil gesorgt.

Der Saisonstart für die Gastgeberinnen war durchaus verkorkst. Denn für den Vizemeister gab es zwei Niederlagen, was vor allem am Fehlen der beiden Top-Spielerinnen Petrissa Solja und Minnie Soo lag. Da alle Ligakonkurrenten bereits mindestens einen Sieg auf dem Konto haben, stehen die Südhessinnen erst einmal ganz hinten. Natürlich ist das nur eine Momentaufnahme, doch wird es – aus Langstädter Sicht – Zeit für das erste Erfolgserlebnis.

Solja wird auch am Sonntag noch nicht mit von der Partie sein. Allerdings ist die Koreanerin wieder zurück an der Platte, was dem TSV eine leichte Favoritenstellung zukommen lässt. „Wenn die Koreanerin auch nicht spielen würde, dann wäre es richtig ausgeglichen. So wird es etwas schwerer für uns“, sagt Kovac.

Auf Seiten der Weilerinnen muss Kovac auf Hana Arapovic verzichten, die bei einem Turnier in Ungarn am Start ist. Somit werden die Weilerinnen mit Izabela Lupulesku, Polina Dobreva, Ievgeniia Sozoniuk und Vivien Scholz an den Start gehen. „Chancenlos sind wir auf jeden Fall nicht. Langstadt ist mit dieser Aufstellung leichter Favorit“, so der Weiler Trainer. Denn zum Kader der Südhessen gehört auch in diesem Jahr Chantal Manz.

Gerade nicht die Favoritenrolle inne zu haben, kann für die ESV-Spielerinnen einen gewissen Vorteil haben. „Wir haben letztes oder vorletztes Jahr gegen Langstadt mit einer kompletten Besetzung 5:5 gespielt,“ erinnert sich Kovac. „Die Chancen sind also immer da. Die Form unserer Mannschaft geht zur Zeit leicht nach oben.“

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