Weil am Rhein - Der Ausfall von Spitzenspielerin Ievgeniia Vasylieva wiegt schwer. Ohne die Mutterfreuden entgegensehende ukrainische Nationalspielerin kam Damen-Zweitbundesligist ESV Weil in der Vorrunde nicht so richtig in die Gänge. Nun ist am Sonntag ein Sieg gegen Schlusslicht NSU Neckarsulm Pflicht. Die Partie beginnt um 14 Uhr in der Sporthalle der Leopoldschule.

Aktuell steht der ESV Weil auf dem vorletzten Tabellenrang. Bliebe es so bis zum Saisonende, müssten die ESV-Damen absteigen. Doch daran verschwendet im Klub keiner einen Gedanken, weil alle wissen, dass die Mannschaft auch ohne Vasylieva mehr kann, als sie bislang gezeigt hat

Allerdings ist der Druck vor den beiden letzten Vorrundenbegegnungen sicherlich nicht unerheblich. Das weiß auch Trainer Alen Kovac: „Wir müssen morgen unbedingt punkten und am besten auch noch das letzte Vorrundenspiel eine Woche später ebenfalls zu Hause gegen Großburgwedel gewinnen. Dann sieht die Welt schon wieder viel freundlicher aus.“

An Charlotte Carey lag es sicherlich nicht, dass im bisherigen Saisonverlauf nur ein Sieg und ein Unentschieden auf der Habenseite gebucht werden konnten. Die walische Nationalspielerin trumpfte auf, weist eine Einzelbilanz von 10:4 auf. Darüber hinaus hat Vivien Scholz im vorderen Paarkreuz mit einer Bilanz von 5:7 ihr Soll sicherlich erfüllt, zumal der Neuzugang eigentlich an Position drei vorgesehen war.

Noch Luft nach oben haben im hinteren Paarkreuz sicherlich Eline Loyen und Qian Wan. Ihre Einzelbilanz ist mit 3:5 und 6:7 negativ. Und Ersatzfrau Olga Lazarkova hat noch nicht das Niveau, um in der zweiten Bundesliga eine erfolgreiche Rolle zu spielen.