Tischtennis Großartiger Auftritt

Weils Vivien Scholz hat bislang alle ihre Einzel ohne Satzverlust gewonnen. Foto: Archiv Foto: Die Oberbadische

Wenn es in der 2. Damen-Bundesliga um den Titel geht, dann muss man den ESV Weil auf der Rechnung haben. In einer hochklassigen Begegnung setzten sich die Grenzstädterinnen gestern Nachmittag beim bisherigen Tabellenzweiten TuS Uentrop mit 6:2 durch. Keine Frage: Das war eine Demonstration der Stärke. Der ESV hat damit die erste große Herausforderung mit Bravour bestanden.

Von Uli Nodler

Hamm-Uentrop. Aus dem Häuschen war Serge Spiess, Weils Sportlicher Leiter: „Das war ein toller Auftritt . In einem großartigen Match haben wir tolles Tischtennis gespielt. Einfach nur überragend war wieder Vivien Scholz, die nun alle fünf Einzel ohne Satzverlust gewonnen hat.“

Allerdings gibt das klare Resultat nicht unbedingt die Kräfteverhältnisse in Uetrop treffend wieder. Denn: Die Gastgeberinnen aus dem Stadtteil im westfälischen Hamm forderten die ESV-Spielerinnen enorm.

Das begann schon im Doppel. Das Einser-Doppel ging an die Gastgeberinnen. Bernadett Balint/Elena Shapovalova setzten sich gegen die beiden Weiler Topspielerinnen Ievgeniia Vasylieva/Polina Trifanova in vier Sätzen durch. Dagegen gewannen Vivien Scholz/Eline Loyen das Duell gegen Airi Avameri/Nadine Sillus in fünf engen Durchgängen.

Nichts für schwache Nerven waren auch die beiden Matches im vorderen Paarkreuz. Sowohl Trifanova als auch Vasylieva mussten jeweils über fünf Sätze gehen. Vasylieva lag nach Sätzen sogar 0:2 zurück und gewann den dritten Durchgang erst in der Verlängerung mit 13:11. Auch in den Sätzen vier und fünf ging’s extrem spannend zu. Die Ukrainerin gewann den vierten mit 11:9 und den Durchgang fünf erst in der Verlängerung 15:13.

Trifanova war ebenfalls fünf Sätze lang gefordert. Sie führte bereits nach Durchgängen mit 2:1, verlor dann den vierten in der Verlängerung und ließ dann aber in Durchgang fünf nichts mehr anbrennen.

Nach den beiden Partien im hinteren Paarkreuz lag der ESV Weil beim TuS Uentrop sogar schon mit 5:1 vorne. Sowohl Scholz als auch Loyen bestätigten ihre gute Form. Während die belgische Nationalspielerin vier Durchgänge zum Sieg brauchte, machte Vivien Scholz mit der Uentroperin Sillus kurzen Prozess. In den drei gewonnen Sätzen überließ sie ihrer Gegnerin nur 15 Punkte.

Dann waren wieder Ievgeniia Vasylieva und Polina Trifanova dran. Nachdem Vasylieva durch ihre 1:3-Niederlage gegen Balint Uentrop den zweiten Siegpunkt überließ, machte Polina Trifanova, die an diesem Tag einen Tick stärker als ihre kongeniale Partnerin Vasylieva war, alles klar, schlug Avamweri mit 3:0 -Sätzen, und Weil gewann das Match mit 6:2.

Doppel: Balint/Shapovalova - Vasylieva/Trifanova 10:12, 11:4, 11:7, 11:8; Avameri/Sillus - Scholz/Loyen 11:6, 8:11, 7:11, 12:10, 7:11. Einzel: Balint - Trifanova 11:7, 5:11, 3:11, 12:10, 7:11; Avameri - Vasylieva 11:8, 11:9, 11:13, 9:11, 13:15; Shapovalova - Loyen 8:11, 9:11, 11:3, 9:11; Sillus - Scholz 7:11, 3:11, 5:11; Balint - Vasylieva 12:10, 6:11, 11:6, 11:5; Avameri - Trifanova 8:11, 12:14, 4:11.

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