Tischtennis In die Bresche gesprungen

Schön, wenn man eine Mannschaft zusammen hat, in der jede Spielerin für eine andere in die Bresche springen kann. Titelaspirant ESV Weil hat eine solche Equipe in dieser Spielzeit. Das wurde gestern wieder einmal deutlich, als in der 2. Bundesliga der MTV Tostedt mit 6:3 bezwungen wurde. Diesmal war es das hintere Paarkreuz, das ablieferte.

Von Mirko Bähr

Weil am Rhein. Alle Schaltjahre kommt es vor, dass so eine Top-Spielerin wie Polina Trifonova beide Einzel in den Sand setzt. So geschehen gestern. Zunächst unterlag sie einer an diesem Nachmittag wie entfesselt aufspielenden Nummer eins der Gäste, Irene Ivancan, in vier Sätzen, dann musste sie auch noch Yvonne Kaiser das Jubeln überlassen. Glatt in drei Sätzen ging diese Partie weg. „Sie liegt ihr einfach nicht“, ließ Trainer Alen Kovac wissen. Der hatte auch keinesfalls einen schwachen Auftritt Trifonovas gesehen. „Nein, die Gegnerinnen waren einfach überragend in Form.“

Trifonovas Pleiten und auch die Drei-Satz-Niederlage von Weils Nummer zwei, Ievgeniia Vasylieva, gegen Ivancan fielen jedoch nicht ins Gewicht. Erstens: Weil der ESV in den beiden Doppeln zu Beginn beide Punkte zuhause behielt. Zweitens: Weil Vivien Scholz und Eline Loyen stachen. Beide siegten nicht nur gemeinsam im Doppel, sondern auch in den Einzeln hielten sie sich schadlos. Scholz besiegte jeweils in vier Sätzen Finja Hasters und Lotta Rose, während Loyen ebenfalls mit 3:1-Sätzen Rosen in Schach hielt. Einen weiteren Zähler steuerte noch Vasylieva bei, die Kaiser in ihrem ersten Einzel in vier Durchgängen bezwang.

„Wir haben gewonnen, das zählt am Ende. Das 6:3 war schlussendlich auch relativ klar“, stellte Kovac fest. Das Team sei einfach stark besetzt, das habe man wieder einmal gesehen. Auf die Stärke aller Akteurinnen kommt es auch am kommenden Sonntag an, wenn der Dritte TuS Uentrop beim Tabellenzweiten zu Gast ist. „Es geht gleich weiter“, so Kovac, der einmal mehr beim Coaching von Weils Eigengewächs Tom Eise unterstützt wurde.

Doppel: Vasylieva/Trifonova - Kaiser/Rose 11:4, 11:6, 11:5, Scholz/Loyen - Ivancan/Hasters 14:12, 8:11, 11:9, 11:6; Einzel: Vasylieva - Kaiser 8:11, 11:6, 11:9, 11:7, Trifonova - Ivancan 7:11, 14:12, 6:11, 8:11, Scholz - Hasters 11:6, 12:10, 10:12, 11:7, Loyen - Rose 5:11, 11:6, 11:2, 11:6, Vasylieva - Ivancan 8:11, 2:11, 10:12, Trifonova - Kaiser 8:11, 6:11, 11:13, Scholz - Rose 11:1, 12:10, 9:11, 11:4.

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