Tischtennis Kurzer Prozess

Olga Lazarkova & Co. führen mit sechs Siegen die Tabelle der Badenliga an. Foto: Mirko Bähr Foto: Die Oberbadische

Gerade einmal 78 Minuten hat das Heimspiel des Badenliga-Spitzenreiters gedauert, ehe der 8:0-Erfolg des ESV Weil II gegen das Schlusslicht TTC Schefflenz-Au unter Dach und Fach gebracht war.

Von Mirko Bähr

Weil am Rhein. „Das war mal wieder in Rekordzeit“, stellte auch Doris Spiess, Abteilungsleiterin der ESV-Tischtennisspieler, erfreut fest. Allerdings stünde Schefflenz-Au auch am Tabellenende und habe noch kein Spiel gewonnen. Deshalb will sie den Erfolg im Eiltempo auch nicht überbewerten. Gleichwohl trumpft der Aufsteiger auch eine Spielklasse höher mächtig auf. Gelingt da vielleicht der Durchmarsch in die Oberliga?

„Wir machen uns natürlich schon Gedanken, wie es weitergehen könnte“, lässt Spiess wissen. Aber man wolle erst einmal den Ball flach halten und die Vorrunde zu Ende spielen, ehe man eine Aussage treffe. „Es kommen ja noch Mannschaften, die nicht ganz so einfach zu spielen sind“, meint sie und verweist auf Gegner wie Büchig oder St. Georgen. „Diese Teams sind sicher besser, als es ihr momentaner Tabellenplatz aussagt.“

Und zudem habe man gegen Rüpurr und Neckarbischofsheim auch „ein bisschen Glück“ gehabt. „Das hätte auch anders laufen können.“ Ist es aber nicht, und so führt der ESV II die Tabelle der Badenliga nach sechs Partien ungeschlagen an. Da muss man kein Prophet sein, um zu wissen, dass die Zweitliga-Reserve ein gewichtiges Wörtchen im Kampf um die Meisterschaft mitspielt. Das sieht auch Spiess so: „Wenn alle gesund und unverletzt bleiben, haben wir gute Chancen auf den Aufstieg.“

Schefflenz-Au war kein Stolperstein für Olga Lazarkova, Melanie Merk, Alicia Lange und Ludmilla Anzibor. Während beide Doppel noch über vier Sätze gingen, ehe die Weilerinnen jubeln durften, wurden fünf der sechs Einzel gleich nach drei Durchgängen nach Hause gebracht.

Nur Lazarkova musste im Duell der beiden Spitzenspielerinnen gegen Alexandra Schork einen Satz abgeben, ehe der 11:9, 11:6, 8:11 und 11:9-Erfolg feststand. Merk bewies gegen Schork Nervenstärke, gewann zwei der drei Sätze in der Verlängerung (15:13, 13:11). Lange und Anzibor machten derweil in ihren Einzeln auch kurzen Prozess.

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