Tischtennis Nervenstarke Ljudmila Anzibor

Tischtennis
Ljudmila Anzibor sichert Remis und Sieg. Foto: Archiv

Weil am Rhein (dos). Drei Punkte aus den zwei Wochenendbegegnungen für die Oberligadamen des ESV Weil – das kann sich sehen lassen. In den beiden Heimspielen gab’s zunächst gegen den TSV Herrlingen ein 5:5. Die Sonntags-Partie gegen Tischtennis Frickenhausen wurde mit 6:4 gewonnen. In beiden Partien gelangen Ljudmila Anzibor die entscheidenden Siege.

Es war allerdings ein schweres Stück Arbeit für die Damen, die in beiden Begegnungen bis zum letzten Punkt zittern mussten.

Gegen den TSV Herrlingen am Samstag waren bereits die Eingangsdoppel hart umkämpft. Während sich Janine Ebner/Janina Giarrusso über einen 3:2- Sieg freuen konnten, mussten sich Alicia Lange/Ljudmila Anzibor im fünften Satz geschlagen geben.

Mit einer eindrucksvollen Leistung überzeugte Janine Ebner im vorderen Kreuzpaar. Sie ließ sowohl Katrin Honold als auch Rebeka Dani keine Chance. Giarrusso verlor dagegen ihre beiden Einzel. Während sich Anzibor im ersten Einzel geschlagen geben musste, hielt Alicia Lange mit ihrem Sieg die Partie offen. Nach ihrer Niederlage im zweiten Einzel schien die Partie zu kippen. Die Gäste führten 5:4. Doch die nervenstarke Anzibor sicherte dem ESV Weil mit ihrem Sieg im letzten Einzel noch das 5:5-Remis.

Auch das Spiel am Sonntag gegen Frickenhausen hatte es in sich. Allein sechs Matches gingen über die volle Distanz von fünf Sätzen. Schon die Doppel zu Beginn zeigten, dass heute gute Nerven gefragt waren. Sowohl Ebner/Giarrusso als auch Lange/Anzibor liefen jeweils einem Satzrückstand nach, konterten aber wieder, um am Ende jeweils einen knappen 3:2-Satzerfolg zu feiern.

In den Einzeln gab es dann eine geschlossene Mannschaftsleistung. Alle vier trugen mit einem Sieg zum Erfolg bei. Janine Ebner und Janina Giarrusso schlugen jeweils die Nummer zwei Jana Scholer, wobei es Giarrusso spannend machte, als sie nach einer 2:0-Satzführung noch den Ausgleich hinnehmen musste. Doch in Satz fünf begann sie stark und hielt den Vorsprung bis zum Schluss. Gegen Christiane Wisniewski schafften es beide nicht, ihr Spiel durchzubringen.

Auch im hinteren Paarkreuz waren die Spiele ausgeglichen. Alicia Lange hatte im ersten Spiel Mühe mit der jungen Lilli Fromm, ehe sie, taktisch gut eingestellt von Coach Alen Kovac, immer besser ins Spiel fand und sich am Ende knapp durchsetzte. Gegen die erfahrene Stephanie Sterr fanden aber beide Spielerinnen kein Mittel.

Dieses Mal war die Ausgangslage vor dem letzten Spiel besser. 5:4 stand es für den ESV, damit war schon einmal das Remis sicher. Doch jetzt wollte man mehr. Und wieder war auf Ljudmila Anzibor Verlass. Gegen das Abwehrspiel der Weiler Spielerin kam der Youngster der Gäste überhaupt nicht zurecht. Unter dem Jubel der Mitspielerinnen und Zuschauer holte sie den sechsten Siegpunkt für den ESV Weil II.

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