Tischtennis Neuzugang

Uli Nodler
Izabela Lupulesku (Foto) schlägt mit Polina Trifonova, Ievgeniia Sozoniuk und Vivien Scholz in Kolbermoor auf. Foto: Uli Nodler

Noch einmal Gas geben! Damen-Bundesligist ESV Weil bestreitet am morgigen Sonntag das letzte Vorrundenspiel beim SV DJK Kolbermoor. Ohne Hana Arapovic wird es aber schwer, in der Stadt im oberbayrischen Landkreis Rosenheim zu punkten.

Oberligist ESV Weil II vermeldet für die Rückrunde einen Neuzugang. Nach Stationen in Offenburg, Stühlingen und Weinheim kehrt Jasmin Wolf zum Grenzstadtklub zurück und verstärkt die zweite Mannschaft des ESV. Die 21-Jährige, die im Markgräflerland wohnt, hat zuletzt für den TTC Weinheim II in der Regionalliga gespielt. Dort will auch der ESV Weil II hin. Vielleicht klappt der Aufstieg schon in dieser Saison.

Von Uli Nodler

Weil am Rhein. Ungeachtet dessen kann man beim ESV recht zufrieden mit dem bislang Erreichten in der Vorrunde sein. Mit 6:6-Punkten stehen die Weilerinnen vor ihrem Auftritt in Kolbermoor hinter Berlin sogar auf dem zweiten Tabellenplatz. Das ist aber nur eine Momentaufnahme, weil Vereine, die aktuell ein positives Punktekonto, aber weniger Pluspunkte haben, noch Spiele austragen und mit großer Wahrscheinlichkeit noch am ESV vorbeiziehen werden.

Nicht dabei in Kolbermoor ist morgen Hana Arapovic. Das Weiler Nesthäkchen, das in der Vorrunde groß auftrumpfte, wurde von seinem Land für die U18-Weltmeisterschaften, die zur Zeit in Portugal über die Bühne gehen, nominiert. Für die junge Kroatin rückt Vivien Scholz an Position vier ins Team.

Weil spielt vor leeren Rängen

Apropos Scholz. Die Brandenburgerin war es, die in der vergangenen Saison in Kolbermoor in erster Linie für den überraschenden 6:2-Erfolg verantwortlich war. „Damals spielte Kolbermoor jedoch mit zwei Ersatzspielerinnen. Diesmal dürfte der Gastgeber deutlich stärker besetzt sein“, betont Alen Kovac. Doch der ESV-Coach traut seinen Schützlingen durchaus etwas zu: „Ein Unentschieden wäre richtig klasse.“

Keine Frage: Die Weilerinnen, die alle zweimal geimpft sind, werden mit Selbstbewusstsein an die Tische gehen und gleichzeitig mit dem Gefühl, überhaupt nichts zu verlieren zu haben. Sie können die Aufgabe ganz locker angehen, sind voll im Soll und müssen auch keine Angst vor einem Hexenkessel haben, denn aufgrund einer Inzidenz über 1000 im Landkreis Rosenheim sind Zuschauer nicht erlaubt. Beim ESV versichert man aber glaubhaft, dass man viel lieber vor Fans spielen würde.

Der SV DJK steht noch nicht dort, wo er hin will und sicher auch hingehört. Man hat erst vier Partien bestritten und liegt momentan nur auf Platz fünf (5:3 Punkte), wobei zuletzt der 6:3-Erfolg in Bingen angedeutet hat, dass nun ein flotter Zwischenspurt angepeilt ist. Dennoch steht das Team schon unter Druck, denn bei einem Punktverlust würde man im Mittelfeld festhängen – und das ist nicht das Ziel der Übung. „Es ist ein wichtiges Spiel für uns“, betont DJK-Trainer Michael Fuchs. „Weil ist kein einfacher Gegner, wie wir letztes Jahr ohne Kristin Lang gesehen haben. Dennoch ist das Ziel am Sonntag ein Sieg, um den Anschluss nach oben nicht zu verlieren.“

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