Tischtennis Niederlage macht Hoffnung

Ganz stark: Qian Wan gewinnt beide Einzel. Foto: Grant Hubbs

Weil am Rhein - Die Mannschaft lebt! Trotz der Niederlage bot Damen-Zweitbundesligist ESV Weil gestern in der heimischen Sporthalle gegen den klaren Favoriten TTC G.-W. Staffel auch ohne Olga Lazarkova sowie die Langzeitausfälle Ievgeniia Vasylieva und Vivien Scholz eine starke Leistung, unterlag am Ende nur hauchdünn mit 4:6.

Ein Unentschieden oder sogar ein Sieg für das junge Weiler Team, in dem Melanie Merk gestern Nachmittag in der Sporthalle der Leopoldschule wieder für die verhinderte Lazarkova an Position vier spielte, war drin. Ihr Talent ist sicherlich riesengroß, aber gestern wurde ihr großes Können noch nicht belohnt. Die Zwölfjährige verlor im hinteren Paarkreuz beide Einzel. „Sie hat ihre Sache ungeachtet dessen gut gemacht. Sie kann in einem Jahr schon für unsere erste Mannschaft eine echte Option sein“, merkte Serge Spiess, der Sportliche Leiter des ESV Weil, an.

Qian Wan zeigt ihr bestes Heimmatch

Dennoch hätte es trotzdem zum Heimsieg reichen können. Denn: Im ersten Doppel standen Quian Wan und Melanie Merk vor dem Sieg. Nach den gewonnenen ersten beiden Sätzen verloren sie Durchgang drei und vier jeweils knapp mit 9:11. Im Fünften lief dann beim 4:11 nicht mehr viel.

Auch für Charlotte Carey war der Einzelerfolg greifbar nahe. Gegen Staffels ehemalige italienische Nationalspielerin Wenling Tan-Montardini führte sie bereits mit 2:1-Sätzen, unterlag dann aber doch noch mit 2:3.

Im Mittelpunkt des guten Weiler Auftritts stand jedoch der Neuzugang Qian Wan. Sie bot sicherlich die bislang beste Leistung in heimischer Halle. Wan gewann beide Einzel, setzte sich zunächst gegen Lisa Maylin Stickel mit 3:1-Sätzen durch und kämpfte dann Amelie Rocheteau in fünf Sätzen nieder.

Aber auch Eline Loyen wusste zu überzeugen. Die belgische Nationalspielerin steuerte mit ihrem klaren Dreisatzsieg gegen Gaia Monfardini einen Punkt bei.

Wenig erfreulich für die ESV-Damen war dann später die Nachricht aus Neckarsulm. Der bisherige Tabellenletzte schlug den TTK Großburgwedel mit 6:4 und gab die Rote Laterne an den ESV Weil ab.

Doch beim ESV bricht deswegen keiner in Panik aus: „Da war heute ein Schritt in die richtige Richtung. Ich bin sicher, dass wir noch die nötigen Punkte holen, um nicht abzusteigen“, betonte Spieß.

Sie möchten alle Nachrichten aus Ihrer Gemeinde lesen?
Dann testen Sie unser ePaper – 3 Wochen völlig gratis und unverbindlich! Klicken Sie HIER.

  • Bewertung
    0

Newsticker

blank

Umfrage

<!-- 'image.alt' is undefined -->

Der Vorschlag, eine allgemeine Masern-Impfpflicht einzuführen, sorgt für hitzige Diskussionen. Was halten Sie davon?

Ergebnis anzeigen
loading