Tischtennis Ohne Ausrutscher zur Meisterschaft

Sind gefordert: Die Weiler Spitzenspielerinnen Ievgeniia Vasylieva (l.) und Polina Trifonova. Foto: Mirko Bähr Foto: Die Oberbadische

Von Mirko Bähr

Weil am Rhein. Nein, Alen Kovac redet nicht lange um den heißen Brei herum. Nach der starken Vorrunde mit nur einer Pleite und dem Überwintern auf Rang zwei will es der ESV Weil nun auch in der 2. Damen-Bundesliga wissen. „Da glaubt dir niemand, wenn du bisher nur ein Match verloren hast und als Saisonziel weiter einen Platz unter den ersten Drei ausgibst“, sagt der Trainer.

Die Weilerinnen visieren den Titel an. In den acht verbleibenden Partien soll Tabellenführer TTC 1946 Weinheim noch abgefangen werden. Gegen den Spitzenreiter kassierte Weil auch die einzige Niederlage (4:6). Aber auch der TuS Uentrop spielt mit fünf respektive drei Zählern Rückstand noch eine Rolle im Rennen um die Pole Position. Von einem Kopf-an-Kopf-Rennen geht Kovac aus. „Da darf man sich keinen Ausrutscher erlauben“, macht der ESV-Coach klar.

Auch am morgigen Sonntag nicht, wenn es im Südbaden-Derby in der heimischen Sporthalle der Leopoldschule gegen den Fünften DJK Offenburg geht. „Das wird nicht so einfach“, meint Kovac und verweist auf das Hinspiel, als die Weilerinnen in der Ortenau zwar mit 6:4 gewannen, sich aber äußerst schwer taten. „Das war der schwierigste Sieg“, bilanziert er.

Vor allem die Top-Spielerin der Offenburger, Nathalie Marchetti, machte dem ESV ganz schön zu schaffen, durfte gleich zwei Einzelsiege bejubeln. Und das gegen die Spitzenkräfte wie Ievgeniia Vasylieva und Polina Trifonova. „Nun hoffe ich, dass sich das nicht wiederholt.“

Auf der Rechnung hat Kovac aber auch die Nummer drei, Jana Kirner. „Sie ist eine gute Spielerin und wird immer stärker, je länger die Saison andauert.“

Ein Sieg sei Pflicht, gibt Kovac die Richtung vor, auch wenn der ESV im ersten Match des neuen Jahres ohne Eline Loyen antritt. Die Belgierin ist in ihrer Heimat prüfungstechnisch im Januar eingespannt. Für sie greift Youngster Qian Wan zum Schläger. Außerdem neben Vasylieva und Trifonova an der Platte: Vivien Scholz.

Janina Giarrusso neu beim ESV Weil

Unterdessen hat mit Janina Giarrusso eine ehemalige deutsche Spitzenspielerin im Jugendbereich den Weg zum ESV gefunden. Aus beruflichen Gründen hat sie ihren Wohnsitz in die Grenzecke verlegt. Gut zehn Jahre ist es her, dass sie bereits in der Regionalliga aufschlug. Giarrusso wird in der Dritten zum Einsatz kommen und Spielpraxis sammeln. In der kommenden Runde wird sie dann in der Zweiten Mannschaft ihr Können unter Beweis stellen.

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