Tischtennis Scholz erreicht das Viertelfinale

Starker Einzelauftritt von Vivien Scholz bei der DM in Bremen.     Foto: Archiv

Von Uli Nodler

Bremen. Bei den 89. Deutschen Tischtennismeisterschaften in Bremen war der heimische Erstbundesligist ESV Weil am vergangenen Wochenende mit Vivien Scholz vertreten. Die Brandenburgerin schlug sich wacker, erreichte im Einzel immerhin das Viertelfinale. Im Damen-Doppel kam für Scholz das Aus im Achtelfinale. Und im Mixed schied die Weiler Bundesliga-Spielerin bereits in der ersten Runde aus.

Die Einzelpartien wurden in vier Gewinnsätzen ausgespielt. Souverän gewann Vivien Scholz ihr Erstrunden-Match gegen Hannah Schönau (TTC GW Fritzdorf). Mit 4:1 (11:7, 11:9, 8:11, 13:11, 11:4) zog die Weilerin ins Achtelfinale ein.

Dort traf Scholz mit Lea Lachenmayer (TT Frickenhausen/TTG Süßen) auf eine Gegnerin, die ihr alles abverlangte. Zunächst lag sie mit 1:2-Sätzen im Rückstand, drehte dann aber gewaltig auf und ereichte mit einem 4:2-Satzsieg (11:4, 3:11, 9:11, 11:6, 11:2, 11:7) das Viertelfinale.

Dort war dann für Vivien Scholz Endstation. Gegen die deutsche Nationalspielerin Nina Mittelham (ttc eastside berlin) setzte es eine 1:4 (4:11, 10:12, 11:7, 9:11, 5:11)-Niederlage. Ungeachtet dessen kann die Nummer Fünf des ESV Weil mit ihrem Einzel-Auftritt sehr zufrieden sein. Für die ehemalige Weilerin Sophia Klee kam das Aus bereits im Achtelfinale. Die Kasselerin verlor gegen das erst 15-jährige Ausnahmetalent Annett Kaufmann (SV Böblingen) glatt mit 0:4-Sätzen.

Im Damendoppel erreichte Vivien Scholz mit Caroline Hajok (Hannover 96) nach einem 3:2 (11:6, 11:4, 8:11, 10:12, 11:6)-Erfolg gegen Soraya Domdey (Leutzscher Füchse)/Anna Schüler (SV Friedrichsgabe) das Achtelfinale. Dort kam das Aus mit 1:3 (11:8, 10:12, 7:11, 7:11)-Sätzen gegen die beiden Berlinerinnen Kristin Lang/Nina Mittelham.

Im Mixed verlor die Weiler Bundesliga-Spielerin an der Seite von Frederik Spreckelsen (MTV Schwarzenbek) bereits in Runde eins gegen Anastasia Bondareva (TTG Bingen/Münster-Sarmsheim)/Gianluca Walther (1. FC Köln) hauchdünn mit 2:3 (7:11, 9:11, 11:6, 11:7, 11:13)-Sätzen.

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