Tischtennis Scholz jubelt über DM-Bronze

Vivien Scholz gewinnt bei den „Deutschen“ im Mixed die Bronzemedaille. Foto: Steinbrecher Foto: Die Oberbadische

Als bei den 88. Deutschen Meisterschaften in Chemnitz die Siegerehrung im Mixed-Wettbewerb durchgeführt wurde, stand auch eine Spielerin des Tischtennis-Zweitligisten ESV Weil auf dem Podest. Vivien Scholz gewann völlig überraschend an der Seite von Frederik Spreckelsen (TSV Schwarzenbek) die Bronzemedaille.

Von Marco Steinbrenner

Chemnitz. Es ist das erste Edelmetall für die 22-Jährige bei ihrer siebten DM-Teilnahme. Vor einem Jahr hatte das Duo auch bei den nationalen Hochschultitelkämpfen in Aachen Position drei belegt.

„Wir harmonieren sehr gut am Tisch und sind beide ruhige Typen“, verriet Scholz mit einem Augenzwinkern. Gleich in Runde eins sorgte die Kombination für ein dickes Ausrufezeichen und schaltete die an Position drei gesetzten Chantal Mantz/Cedric Meissner (TTG Bingen-Münster-Sarmsheim/FSV Mainz 05) mit 3:1 aus.

Nach einem hart erkämpften Fünf-Satz-Erfolg gegen Yuki Tsutsui (TuS Bad Driburg) und Gianluca Walther (1. FC Köln) kam das Aus in der Vorschlussrunde gegen Janina Kämmerer/Nils Hohmeier (TSV 1909 Langstadt/TTC OE Bad Homburg).

Schnell fand Scholz im Anschluss an die 11:9, 11:8, 7:11, 6:11 und 6:11-Niederlage einen Grund, warum das Endspiel verpasst wurde: „Wir waren nicht bei 100 Prozent. Ich hatte im fünften Satz einen Hänger. Vielleicht war ich nach dem langen Tag kaputt oder nervös.“ Trotzdem war die Studentin mit ihrem Abschneiden „sehr zufrieden“.

Ohne Erfolgserlebnis endete für Vivien Scholz dagegen der Einzel-Wettbewerb. Gleich in Runde eins gab es ein 8:11, 11:6, 10:12, 11:8, 7:11 sowie 10:12 gegen Franziska Schreiner vom Drittligisten TV 1921 Hofstetten. „Da waren einige schöne Ballwechsel dabei“, berichtete die ESV-Starterin mit einem Augenzwinkern. Allerdings ließ es Scholz keinesfalls unerwähnt,, „dass ich große Probleme mit dem Aufschlägen meiner Gegnerin hatte. Außerdem war ich einigen Phasen einfach zu vorsichtig.“ Dennoch bezeichnete Scholz die Begegnung als ein „richtig gutes Spiel von mir“.

Mit einem Sieg sowie einer Niederlage schlossen Vivien Scholz und Kathrin Mühlbach (TTC Berlin eastside) die Doppel-Konkurrenz ab. Nach einem 3:1-Pflichterfolg gegen Li Meng/Isabelle Schütt (TTC Mülheim-Urmitz/DJK Heusweiler) erwiesen sich die an Position eins gesetzten Sabine Winter (TSV Schwabhausen) und Nina Mittelham (TTC Berlin eastside) im Achtelfinale als eine Nummer zu groß. „Unsere Gegner waren in diesem Match einfach besser“, gab die Weilerin Vivien Scholz nach dem 7:11, 7:11 und 3:11 ehrlich zu.

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