Tischtennis SV DJK Kolbermoor einfach zu stark besetzt

Uli Nodler
Vivien Scholz gewinnt ihr Match gegen Berlin. Foto: Grant Hubbs

Von Uli Nodler

Hannover. Diesmal gelang dem Damen-Bundesligisten ESV Weil der Final-Coup wie im vergangenen Jahr nicht. Die Weilerinnen scheiterten am Samstag bei der Final Four-Qualifikation in ihrer Gruppe am favorisierten SV DJK Kolbermoor. „Wir tragen’s mit Fassung. Kolbermoor war an diesem Tag einfach zu stark,“ so der Kommentar von ESV-Sportchef Serge Spieß.

Das Feld der zwölf Mannschaften, die in Hannover den deutschen Damen-Pokalsieger ermittelten, war in vier Gruppen eingeteilt. In Gruppe C trafen der ESV Weil auf den Zweitligisten Füchse Berlin und den Liga-Konkurrenten SV DJK Kolbermoor. Das bayrische Bundesliga-Termin wurde dann auch seiner Favoritenrolle gerecht, gewann sowohl gegen die Berliner Füchse als auch Weil klar mit 3:0. Der ESV Weil feierte immerhin einen 3:0-Erfolg gegen die Berlinerinnen.

Auf Weiler Seite bestritten Polina Trifonova, Izabela Lupulesku, Hana Arapovic und Vivien Scholz die Final Four-Qualifikation. Nachdem Kolbermoor keine Probleme hatte, gewann der ESV in der Besetzung Trifonova, Arapovic und Scholz ebenfalls 3:0 gegen die Berlinerinnen. In den drei Partien gab das Weiler Trio jeweils nur einen Satz ab.

ESV Weil – Füchse Berlin 3:0 – Spiele: Trifonova – Henning 8:11, 11:7, 11:9, 11:8; Arapovic – Dahms 9:11, 12:10, 11:5, 11:9; Scholz – Piliskyte 9:11, 12:10, 11:5, 11:9.

Nach klaren Siegen über die Füchse Berlin, kam es in Gruppe C zum Showdown zwischen den Erstligisten Kolbermoor und Weil. Bei der hochkarätigen Aufstellung der Oberbayern, die für die mit Corona infizierte Yuan Wan die Ungarin Georgina Pota verpflichteten, konnte es für den ESV nur darum gehen, möglichst gut dagegenzuhalten.

Kolbermoor wurde seiner Favoritenrolle in den insgesamt gut 100 Minuten gerecht und gab kein Match ab, wenngleich die Weilerinnen sehr ordentlich mithielten. Es begann mit der am härtesten umkämpften Begegnung der Partie: Im Duell Ungarn gegen Kroatien präsentierte sich Hana Arapovic in guter Form und trotzte Pota nach zwei verlorenen Durchgängen die Sätze drei und vier ab. Im Entscheidungsdurchgang dominierte aber die frühere Berlinerin und holte den ersten Punkt für ihr neues Team im zweiten Gruppenspiel. Mit Kristin Lang war anschließend eine nicht minder erfahrene Spielerin für Kolbermoor an der Reihe. Lang hatte mit dem Spiel der Serbin Izabela Lupulesku überhaupt keine Probleme und siegte sehr deutlich. Noch war die Messe aber nicht gelesen und Defensivkünstlerin Svetlana Ganina musste gegen Polina Trifonova mächtig kämpfen, bis ihr 3:1-Erfolg und somit der Sieg ihrer Mannschaft feststand. „Die Mädels haben es gut gemacht. Die klare Niederlage entspricht nicht dem Spielverlauf. Hana holte einen 0:2-Satzrückstand auf, Polina verlor den vierten Satz gegen Ganina in der Verlängerung mit 13:15“, lobt ESC-Coach Alen Kovac.

SV DJK Kolbermoor – ESV Weil 3:0. – Spiele: Pota – Arapovic 11:6, 11:7, 6:11. 9:11, 11:5; Lang – Lupulesku 7:11, 11:8, 11:8, 15:13; Ganina – Trifonova 7:11, 11:8, 11:8, 15:13.

Schon am kommenden Sonntag (16. Januar) gibt es in der Sporthalle der Leopoldschule ein Wiedersehen. Dann empfängt der ESV Kolbermoor zum ersten Rückrundenspiel.

  • Bewertung
    0

Umfrage

e64ef5d6-6fd7-11ec-9ca8-1335ebb5fb94.jpg

Die Narrengilde Lörrach will ihren Fasnachtsumzug und die Gugge-Explosion coronabedingt in den Juni verlegen. Was halten Sie davon?

Ergebnis anzeigen
loading