Todtnau Bürstenmuseum freut sich auf Besucher

Markgräfler Tagblatt
Das Bürstenmuseum in Todtnau wurde im vergangenen Jahr offiziell eingeweiht. Foto: Archiv

in der Jahreshauptversammlung des Vereins Kulturhaus Todtnau gab es einen Vorstandswechsel: Ralf Andreas Thoma übernahm das Amt des Vorsitzenden von Ursula Drändle-Heger.

Todtnau. Er wurde einstimmig für ein Jahr gewählt. Drändle-Heger wollte das Amt nach viereinhalb Jahren in jüngere Hände abgeben.

Rückblick

Drändle-Heger berichtete von den vergangenen ereignisreichen Jahren. Nachdem der Verein dank der großzügigen Spende von Heinz Zahoransky 2017 das Ladengeschäft in der Spitalstraße erwerben konnte, hieß es, das Kulturhaus mit Leben zu füllen. Auch ein Zuschuss des Biosphärengebiets für ein Konzept wurde gewährt.

Um Spender für das neu einzurichtende Bürstenmuseum zu finden, wurde unter der Regie von Ralf Andreas Thoma eine Crowdfunding-Aktion gestartet. „Die eingegangenen Spenden zeigten uns, dass der Wunsch nach einem Museum immer noch vorhanden war“, so Drändle-Heger.

Neben den Museums-Planungen lud der Verein 2019 zu drei Veranstaltungen in den Gewölbekeller ein.

2020 ging es weiter mit den Vorbereitungen für das Museum, das trotz Corona-Einschränkungen mit einem ausgewogenem Sicherheits- und Hygiene-Konzept eröffnet werden konnte. Zum Endspurt gab es fast jeden Tag noch viel im Museum zu tun, das dank des großen Einsatzes der Mitglieder zum geplanten Termin im September eröffnen konnte. „Leider hatten wir dann pandemiebedingt nur knapp einen Monat geöffnet, hat doch der Lockdown zur Schließung des Museums geführt“, resümierte Drändle-Heger.

Das Museum konnte im April 2021 wieder öffnen und stieß bei den Besuchern auf großes Interesse. Mittlerweile konnte auch die Elsass-Maschine, ein seltenes Exemplar der Zahoransky-Lehrwerkstatt, restauriert wieder im Maschinensaal Einzug halten. Nach Vorstandsbeschluss soll der Maschinensaal, Raum II, nun einen Namen erhalten und Heinz Zahoransky, Ehrenmitglied und Sponsor des Vereins und Museums, gewidmet werden.

Ausblick

Der neue Vorsitzende Ralf Thoma sagte, dass viele Dinge in der nächsten Zeit anstehen. So gebe es seit der Wiedereröffnung des Museums viele Führungen, die organisiert werden müssten. Kontakte zu Firmen sollen gepflegt und die Exponate digitalisiert werden. Darüber hinaus gebe es viele weitere Aufgaben. Veranstaltungen seien aber aufgrund von Corona vorerst nicht geplant. Mit dem Bürgermeister will der Verein das Gespräch suchen, um die Stadt bei der 1000-Jahr-Feier zu unterstützen.

Die Zukunft der Bücherbörse sei weiterhin offen, diese sei bis zur coronabedingten Schließung sehr gut besucht gewesen. Jedoch müsse das Wissler-Gebäude nun leer geräumt werden und der Verein müsse sich deshalb von einigen Dingen trennen.

Wahlen

Bei den Wahlen wurden folgende Ämter für ein Jahr besetzt: Zweiter Vorsitzender bleibt Christoph Buck, Schriftführerin Roswitha Wehrle, Kassierer bleibt Gerhard Kaiser, zu Kassenprüfern wurden Uta Haller und Dieter Heger gewählt. Beisitzer des Vereins sind Friedrich Busse, Rainer Zahoransky, Monika Schneider, Bernhard Burget und Natascha Kaiser.

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