Todtnau Ein Tattoo aus Dankbarkeit

Marta und Christopher Rastetter haben sich den Dorfnamen tätowieren lassen.Foto: Ulrike Jäger Foto: Markgräfler Tagblatt

Todtnauberg (jä). Die Unterarme von Marta und Christopher Rastetter zieren seit ­neuestem der Schriftzug Todtnauberg und eine stilisierte Tanne.

Die beiden hatten vor einem Jahr das Gasthaus Waldblick in Todtnauberg übernommen und waren in diesem Frühjahr wie alle Gastronomen von der Schließung aufgrund der Corona-Verordnung betroffen. Lange hätten sie es nicht zuhause ausgehalten, berichtet Marta Rastetter, Ungarin und gelernte Physiotherapeutin, und deshalb stellten sie, als es erlaubt wurde, einen „To-Go-Service“ auf die Beine. Touristen gab es zwar keine, doch die Resonanz war riesig, denn die Todtnauberger machten eifrig Gebrauch davon und bestellten ihr Essen bei den beiden. Diese tolle Unterstützung habe sie sehr berührt, erzählt Marta Raststetter, weswegen sie sich geschworen habe, „wenn wir diese Zeit überstehen, lassen wir uns den Dorfnamen unter die Haut stechen“. „Hier in Todtnauberg fing ja auch alles an“, ergänzt Christopher Rastetter lächelnd. Der gelernte Koch stammt aus Bremerhaven, seine Kochstationen führten ihn über Kiel und Hannover in den Schwarzwald, wo er als Sous-Chef im früheren Hotel Mangler arbeitete.

Dort traf er auf seine künftige Frau Marta, die ebenfalls im Hotel arbeitete und später weitere gastronomische Erfahrungen bei der Vorbesitzerin des Gasthauses Waldblicks sammelte, bevor sie es im April 2019 übernahm.

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