Todtnau Sieben Bauplätze in Toplage

Im Gemeinderat beschlossen wurde die Erweiterung des Bebauungsplans „Obere Sonnhalde“. Foto: Paul Berger

Todtnau - Mit der Teiländerung und Erweiterung des Bebauungsplans „Obere Sonnhalde“ hat der Gemeinderat die Voraussetzung geschaffen, in Toplage in Todtnau sieben neue Bauplätze für Wohngebäude anzubieten. Nachdem die Anhörungen und Stellungnahmen vorlagen, stimmte das Gremium am Donnerstag mehrheitlich für das geplante Vorhaben.

Um dieses zu verwirklichen, ist eine Verlängerung der Erschließungsstraße um zirka 100 Meter notwendig. Nachhaltige naturschutzrechtliche Bedenken sind aus Sicht von Planer Tilmann Liewer nicht gegeben. Jedoch bemängelte Gemeinderat Gerhard Michler (FWV) die aus seiner Sicht zu geringe Anzahl von lediglich fünf Parkplätzen, wie sie in den Plänen für Wanderer und Spaziergänger vorgesehen sind. Da es sich um ein beliebtes Naherholungsgebiet handelt, solle eine Erhöhung öffentlicher Parkplätze ins Auge gefasst werden.

Gleichzeitig beschloss der Gemeinderat in diesem Zusammenhang Veränderungen bei der Festlegung der Vergabekriterien für Bewerber.

Kindergartenplanung

Wie aus der jüngsten Geburtenaufstellung hervorgeht, dürfte es, was die vorhandenen Plätze in den Todtnauer Kindergärten betrifft, ab dem Jahr 2021 höchstwahrscheinlich eng werden. Nach den vorliegenden Anmeldungen sind bis auf wenige Ausnahmen die Kindergärten bereits ausgebucht. Abhilfe könnte aus Sicht des Kuratoriums das Einrichten einer vierten Gruppe im katholischen Kindergarten Todtnau bringen. Ebenfalls diskutiert wurde der Wunsch aus Präg nach einer Verlängerung der Öffnungszeiten. Allerdings würde dies für die Stadt jährliche Mehrkosten in Höhe von 13 200 Euro bedeuten.

Auf Vorschlag von Bürgermeister Andreas Wießner will man zunächst die neuen Zahlen der Bedarfsplanung im Januar 2020 abwarten. Fest steht indes, so der Gemeindechef, dass die Kindergartenbeiträge – nach den deutlichen Erhöhungen in den Vorjahren – ab dem 1. September moderat um drei Prozent angehoben werden.

Muggenbrunn

Bei den Planungen für den Neubau des Feuerwehrgerätehauses im Ortsteil Muggenbrunn gibt es einen Wechsel beim bislang mit dem Vorhaben betrauten Planungsbüro. Da der Planer das Projekt künftig nicht mehr bearbeiten kann, werden diese Arbeiten nun an das Büro MS Baumanagement GmbH aus Wieden übertragen. Gewährleistet sind mit dem Wechsel neben der Weiterführung der Werksplanung auch das Erstellen der Ausschreibungen sowie die für das Projekt erforderliche Bauleitung. Bei angenommenen Baukosten von rund 300 000 Euro für das Vorhaben, das durch Fachförderungen und den Ausgleichsstock bezuschusst wird, liegt die Honorarsumme bei knapp 40 000 Euro. Die erforderlichen Haushaltsmittel stehen zur Verfügung.

Geschwindigkeits-Display

Nachdem sich der Ortschaftsrat Präg vor kurzem klar für die Beschaffung sowie die Errichtung eines Geschwindigkeits-Displays ausgesprochen hat, beschäftigte sich der Gemeinderat mit dem von der Initiative BI Motorradlärm Präg angeregten Wunsch. Grundsätzlich werde man die Anschaffung einer solchen Anzeigetafel an der L 151 Richtung Todtmoos unterstützen, hieß es. Knackpunkt des Ganzen ist allerdings der nicht unerhebliche Preis in Höhe von 13 000 Euro ohne Montagekosten. Als Voraussetzung für die Anschaffung eines solchen Displays wird eine Bezuschussung durch das Land in Höhe von 4000 Euro sowie eine Kostenbeteiligung durch den Landkreis mit 8000 Euro erwartet.

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