Todtnau Spitzen- und Breitensport im Fokus

Minister Peter Hauk (links) mit den Landtagsabgeordneten Patrick Rapp und Felix Schreiner. Foto: zVg Foto: Markgräfler Tagblatt

Das Schwarzwald Nordic-Center Notschrei ist ein regionaler Leistungsträger für aktive Naherholung, nordischen Skisport und Sporttourismus. Auf Einladung des CDU-Landtagsabgeordneten Patrick Rapp besuchte der Minister für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz, Peter Hauk, zusammen mit dem CDU-Bundestagskandidaten Felix Schreiner kürzlich die Einrichtung und informierte sich über die weiteren Entwicklungsmöglichkeiten dieser Sportanlage.

Todtnau. Mit 30 Wettkampf- und 100 Trainingstagen ist die Anlage sehr gut ausgelastet. Bei 2200 Tagesgästen in der Saison ist ein erheblicher Organisationsaufwand für die Anlagenbetreuung zu gewährleisten.

Das Trainings- und Wettkampfzentrum ist als DSV-Bundesstützpunkt (Ski Nordisch/Biathlon) ausgerichtet und somit primär eine Anlage des Leistungssports. Die Bürgermeister Andreas Wießner (Todtnau) und Klaus Vosberg (Oberried), die auch beide die Trägervereine repräsentieren, hoben die Besonderheit der nordischen Sportstättenarchitektur hervor. Mit dem Nordic-Center Notschrei sollen herausragende Trainingsvoraussetzungen geschaffen und die Etablierung von erfolgreichen Trainerteams forciert werden.

Ferner dient die Gesamtanlage weiteren Verbänden und Vereinen, auch auf Landesebene, als Trainingsstätte. Die Trainings- und Wettkampfstätte ist multifunktional ausgelegt und kann daher gleichermaßen für den Spitzen- wie auch für den Breitensport optimal genutzt werden. Trägervereine sind der Schwarzwald Nordic-Center Notschrei und der Verein Notschrei Loipe.

Mit einem Haushalt von 150 000 Euro im Jahr ist der Betrieb nur mit der Unterstützung der ehrenamtlichen Arbeitsleistung der Vereinsmitglieder, die jährlich rund 10 000 Stunden umfasst, möglich. Neben den bundesdeutschen Nordic-Sportstätten Ruhpolding/Bayern und Oberhof/Thüringen punktet der Notschrei mit der geografischen Höhe von 1120 Metern und liegt damit in Sachen Schneesicherheit vorn. Erstmals ist auch das „Snowfarming“, also die Konservierung von Schnee für den nächsten Saisonstart, in der Erprobung.

In einer Diskussionsrunde waren die künftigen Herausforderungen, wie verlässliche und dauerhafte Mittel für den Betrieb und Investition, der Ausbau von Kooperationen und dualen Ausbildungsgängen, aber auch der ÖNPV ein Thema. „Diese hochwertige Infrastruktur gilt es zu erhalten und nachhaltig zu erweitern. Baden-Württemberg hat hier die Chance, in Verbindung mit den Wintersportorten im Hochschwarzwald eine Spitzenregion im Nordic-Sport zu gestalten, die auch wichtige wirtschaftliche Impulse in andere Bereiche setzt“, so Rapp. Alle am Gespräch Beteiligten betonten die Wichtigkeit und die Wertigkeit dieser Anlage.

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