Utzenfeld Feuerwehrhaus macht Fortschritte

Zügig voran gehen die Arbeiten an der neuen Feuerwehrgarage im „Finstergrund“ in Utzenfeld. Foto: Paul Berger Foto: Die Oberbadische

Über die Fortschritte beim Neubau des Feuerwehrgerätehauses auf dem Reiterhof-Areal „Finstergrund“ informierte Bürgermeister Harald Lais die Mitglieder des Gemeinderates, die wegen der nach wie vor geltenden Sicherheitsauflagen am Donnerstag in der Gemeindehalle tagten.

Utzenfeld (ue). „Die anstehenden Arbeiten laufen gut“, erklärte der Gemeindechef und kündigte gleichzeitig an, dass in der kommenden Woche die beiden Garagentore geliefert und eingebaut werden. Ebenfalls fertiggestellt ist inzwischen das Pultdach des Gebäudekomplexes. Gleichfalls abgeschlossen sind die Betonarbeiten. Auch das Gerüst an der Außenfassade soll demnächst verschwinden.

Als nächstes stehen dann die Elektroinstallationen an. Etwas problematischer hingegen könnte es nach derzeitigem Stand der Dinge bei den noch ausstehenden Installationsarbeiten wie Heizung, Lüftung und Sanitär werden, sagte Lais.

Beabsichtigt ist auch die Umnutzung der auf dem Finstergrund-Areal befindlichen Reithalle. Aus Sicht von Bürgermeister Lais soll diese später einmal als Werkhofgebäude genutzt werden, weshalb der Gemeinderat einem entsprechenden Antrag auf Nutzungsänderung zustimmte. Gedacht wird auch an eine Vermietung der Halle an einen Gewerbebetrieb.

Da wegen der Corona-Pandemie zwei Monate lang kein Kindergartenbetrieb stattfand, verzichtet die Gemeinde auf die anfallenden Elternbeiträge für die Monate April und Mai. Die Summe der Ausfälle beläuft sich für beide Monate auf 2270 Euro. Nach wie vor fallen jedoch für die Gemeinde die Kosten für den Betrieb der Kindertagesstätten einschließlich der damit verbundenen Personalkosten an. Allein im Monat April summierten sich diese auf 7922 Euro. Hinzu kommen zusätzliche Kosten für die erforderlichen Hygiene-Maßnahmen.

Auch über die schrittweise Öffnung des Kindergartens, unter strikter Beachtung der vorgegebenen und aktuell geltenden Sicherheitsauflagen, wird derzeit nachgedacht, hieß es in der Sitzung. Danach könnte der Betrieb in der letzten Maiwoche wieder aufgenommen werden. Vorgesehen ist der Start mit derzeit sieben Vorschulkindern.

Nach Durchführung umfangreicher Sanierungsarbeiten hat sich für die Almgaststätte „Knöpflesbrunnen“ ein neuer Pächter gefunden. Jedoch findet die Bewirtung auch dort – wie derzeit bei sämtlichen gastronomischen Betrieben – nach wie vor unter strengen Corona-Schutzvorgaben statt, was bedeutet, dass sich die Gäste mit Speisen und Getränken „to go“ zufrieden geben müssen.

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