Utzenfeld Haushoher Sieg für Martin Wietzel

Amtsinhaber Harald Lais (ganz links, mit dem Rücken zur Kamera) gratuliert Wahlsieger Martin Wietzel, unter den Augen des unterlegenen Kandidaten Harald Schwäbl (rechts). Foto: Hans-Jürgen Hege

Utzenfeld - Klare Sache für Martin Wietzel: Der 51-jährige Gemeinderat ist der neue Bürgermeister von Utzenfeld. Er fuhr bei der Wahl mit knapp 71 Prozent der abgegebenen gültigen Stimmen einen haushohen Sieg ein.

Sein Gegenkandidat Hartmut Schwäbl, der für die Grünen ebenfalls im Gemeinderat sitzt, erhielt lediglich 26,3 Prozent der Stimmen.

358 stimmberechtigte Utzenfelder machten von ihrem Wahlrecht Gebrauch – das entspricht einer Wahlbeteiligung von 70,8 Prozent. Lediglich eine Stimme war ungültig; von den 357 gültigen Stimmen konnte Martin Wietzel 257 auf sich vereinen, Harald Schwäbl deren 94.

.Noch vor den Bürgermeisterkollegen, vor Landrätin Marion Dammann und dem Verbandsvorsitzenden Bürgermeister Peter Schelshorn gratulierte Noch-Bürgermeister Harald Lais seinem Nachfolger.

„Ich möchte als erster kondolieren“, schmunzelte Lais und machte dem Neuen seinen Job mit der Aussicht auf „viel Arbeit, die man auf den ersten Blick nicht sieht“, schmackhaft.

„Zu der eindeutigen Wahl“ gratulierte dann Marion Dammann.. Sie dankte aber auch Hartmut Schwäbl. Denn sie fand es „toll, dass in der Gemeinde mindestens zwei Kandidaten zur Wahl“ gestanden haben. „Damit konnte Demokratie gezeigt werden“, sagte sie und führte unter anderem die recht hohe Wahlbeteiligung auf diesen Umstand zurück.

Den „Umstand“ würdigte auch Peter Schelshorn, der dem neuen Mitglied in der Verbandsversammlung im Namen seiner Kollegen aus Zell, Todtnau und Häg-Ehrsberg sowie aus den Verbandsgemeinden Glück und ein gutes Händchen wünschte.

Auch Hartmut Schwäbl gratulierte seinem Kontrahenten zum überzeugenden Erfolg und versprach, die schon bisher harmonische Zusammenarbeit am Ratstisch fortsetzen zu wollen.

Und Wietzel selbst? Der erinnerte sich und die Umstehenden an die Motivation, die ihn zur späten Kandidatur veranlasste und die sich kurz vor Toresschluss erst abzeichnete, als Harald Lais ein paar Minuten vor Ende der Bewerbungsfrist zum letzten Mal vor Ultimo den leeren Briefkasten öffnete. Ihm sei es darum gegangen, dass seine Mitbürger nicht nur ein Kreuz machen oder einen anderen Namen hinschreiben müssen. Und das sei ihm wohl gelungen. Sein Chef allerdings sei nicht ganz so erfreut gewesen. Aber er werde wohl „ein klein wenig zurückrudern“ müssen und sei überzeugt, dass sich alles zufriedenstellend regeln lasse.

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