Utzenfeld In zehn Jahren ist vieles zusammengewachsen

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Bei der Bergmesse halfen die Ministranten aus den einzelnen Pfarreien mit. Foto: zVg

Oberes Wiesental. Mit einer Bergmesse auf dem Knöpflesbrunnen hat die Seelsorgeeinheit Oberes Wiesental jüngst ihr zehnjähriges Bestehen gefeiert. Zur Seelsorgeeinheit gehören die Pfarreien Mariä Himmelfahrt in Schönau, St. Johannes Baptist in Todtnau und die Filialkirchengemeinden Geschwend, Allerheiligen in Wieden und St. Jakobus Todtnauberg.

Gewachsenes Miteinander

Die Besucher kamen aus allen Himmelsrichtungen zum höchst gelegenen Mittelpunkt aller Pfarreien, heißt es in einer Mitteilung der Seelsorgeeinheit. Mit den Ministrantinnen und Ministranten der Mitgliedspfarreien bot sich ein schönes Bild als Symbol für ein gewachsenes Miteinander in der Seelsorgeeinheit. Die Regenwolken vom Vortag hatten sich verzogen, Sonne begleitete den Gottesdienst. Im Eingangslied „Erfreue dich Himmel…“ habe sich das Wetter dieses Tages wiedergespiegelt. Die musikalische Begleitung des Gottesdienstes übernahm die Stadtmusik Todtnau.

Der Festgottesdienst widmete sich dem Thema „Talente“ aus dem Gleichnis der anvertrauten Talente. Pfarrer Helmut Löffler erinnerte in seiner Predigt an die Herkunft des Begriffes „Talent“. Im 16. Jahrhunder galt Talent als Maß- und Geldeinheit. Heute hat das Wort die Bedeutung einer „angeborenen Begabung“ oder eines „Menschen mit einer solchen Begabung“.

Mit Beispielen aus verschiedenen Lebensbereichen wie Musik, Beruf, Technik, Kunst, Natur oder im kirchlich-caritativen Bereich verwies Pfarrer Löffler auf die Vielfalt der Talente, die Menschen besitzen und wie sie eingesetzt werden. Er rief dazu auf, die Talente mutig zu nutzen und insbesondere auch bei der Jugend zu entdecken und zu fördern. „Legen wir nicht die Hände in den Schoß, gehen wir nicht zur Passivität über, sondern tun wir, was in unseren Kräften steht, was in unseren Möglichkeiten liegt, im zwischenmenschlichen und auch im kirchlichen Bereich“, appellierte er an die Besucher. Mit Blick auf die Zukunft der Seelsorgeeinheit schloss Löffler seine Predigt mit den Worten: „Möge uns allen und auch unserer katholischen und evangelischen Kirche ein guter Weg in die Zukunft geschenkt werden, in der wir über Berg und Tal unterwegs sind, Christus nicht aus dem Blick verlieren und als Menschen zusammengeführt werden“.

Geselliger Ausklang

Adolf Rombach, Vorsitzender des Pfarrgemeinderats, freute sich, dass so viele Besucher den Weg zur Bergmesse auf sich genommen haben. Er dankte allen, die zum Gelingen und für einen reibungslosen Ablauf des Gottesdienstes auf der Almweide am Knöpflesbrunnen beigetragen haben.

Mit musikalischer Unterhaltung der Todtnauer Stadtmusik beim Almgasthaus Knöpflesbrunnen fand das Jubiläum der Seelsorgeeinheit einen geselligen Ausklang.

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