Weil am Rhein 28 öffentliche Stellplätze unweit vom TAM

Neben dem neuen Betriebsgebäude von Pulpo entstehen 28 öffentliche Parkplätze. Foto: Marco Fraune

Weil am Rhein  - Die Grobkostenschätzung für die verkehrliche Erschließung Mühlenrain ist um 140 000 Euro zu niedrig ausgefallen. Die voraussichtliche Kostenabrechnung liegt bei 380 000 Euro. Geschaffen werden im Rahmen des Projekts 28 öffentliche Stellplätze, die in unmittelbarer Nähe des Theaters am Mühlenrain (TAM) und direkt neben dem neuen Domizil von Pulpo liegen. Das Unternehmen zieht von Lörrach nach Weil, wo das Betriebsgebäude mittlerweile schon fast fertiggestellt ist.

Der Verkauf des Gewerbegrundstücks von der Stadt an den privaten Investor stand im Jahr 2018 dringend an, womit auch schnell eine Kalkulation der Erschließungsmaßnahme erfolgen musste, hieß es nun. Nicht eingerechnet und damit Kostentreiber sind die Entsorgung von Aushubmaterial, Straßenbeleuchtung und Straßenentwässerung. Auch die Kosten für die Baustelleneinrichtung und die Verkehrssicherung seien teurer geworden. Zudem sei zwischen den Parkplätzen und dem Mühlenrain eine Stützmauer erforderlich.

„Da die Baumaßnahme der Verbesserung der Parksituation am Mühlenrain dient (TAM) und auch die Situation im Langsamverkehr verbessert wird, wird das strategische Ziel ,Verbesserung der Mobilität’ unterstützt“, heißt es in der Beschlussvorlage der Verwaltung, die am Montagabend im Bau- und Umweltausschuss volle Zustimmung fand und nun noch am Dienstag vom Gemeinderat abgesegnet werden muss.

Statt der „wilden Parkplätze“, wie Stadtplaner Christian Renner erklärte, gebe es künftig 28 öffentliche Stellplätze. Für diese soll laut Erster Bürgermeister Christoph Huber aber vorerst keine Parkgebühr fällig werden. „Wir probieren es mit einer Beschilderung und beobachten, ob es funktioniert.“ Konkret geht es darum, dass die Flächen am Abend frei bleiben für die TAM-Besucher. Grundsätzlich sei es nun auch an der Zeit, das Areal zu erschließen, um nach Pulpo nun nachzuziehen mit der Fertigstellung, so Huber.

Bedenken hinsichtlich der Größe des Wendehammers artikulierte Axel Schiffmann (UFW). Grund dafür sei der geringe Platz, der zur Verfügung stehe, erklärte Renner: „Es ist sehr flächenarm.“ Hinzu komme, dass dort noch ein Mast stehe. Doch der Bereich sei nicht für viel Verkehr vorgesehen, sondern nur für Anwohner und Theater-Besucher. Daher geht die Stadt davon aus, dass der Platz reicht, aber der Wagen zurückgesetzt werden muss. „Ganz optimal ist es nicht, doch wir haben da keinen Durchgangsverkehr“, schilderte Renner.

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