Anzeige 95 Jahre Allweier Bauunternehmung in Weil am Rhein

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Beim Bauunternehmen Allweier wird Teamgeist gepflegt. Foto: zVg

Weil am Rhein (os). Aus kleinen Anfängen in den so genannten goldenen 1920er- Jahren zu einem leistungsstarken Familienunternehmen im Baubereich: Dieser Tage blickt das in der Region bekannte Bauunternehmen Allweier auf 95 bewegte, aber auch sehr erfolgreiche Jahre zurück.

Das Unternehmen mit Hauptsitz an der Mittleren Straße in Alt-Weil und einer Niederlassung mit Bauhof und Lager in Kandern wird in vierter Familiengeneration geführt. Im Jahr des 95-jährigen Betriebsbestehens werden 28 gewerblich-handwerkliche und kaufmännische Mitarbeiter beschäftigt.

Geschäftsführer seit schon 25 Jahren ist Jürgen Allweier, seit sechs Jahren auch der langjährige Mitarbeiter Dietmar Bauer sowie seit Ende vorigen Jahres die vierte Generation, nämlich Jürgen Allweiers Neffe Fridolin. Jürgen Allweier ist Maurermeister und ausgebildeter Kaufmann, Dietmar Bauer war am 1983 als Lehrling in den Betrieb eingetreten und später nach erfolgreicher Meisterprüfung als Bauleiter beschäftigt. Und Fridolin Allweier ist wie seine beiden Mit-Geschäftsführer Mauermeister.

Die erste Generation, so sagt Jürgen Allweier, hatte in den 1920er-Jahren den Mut, ein Baugeschäft zu gründen. Es war Friedrich Allweier, der am 19. März 1927 mit einer Anzeige in dieser Zeitung unter dem Titel „Geschäfts-Empfehlung“ der Öffentlichkeit die Gründung eines Baugeschäfts mitgeteilt hatte.

Den Betrieb auf- und ausgebaut

Der Anfang war, bedingt durch die Ende der 1920er-Jahre einsetzende Weltwirtschaftskrise, äußerst schwierig. Mit viel Fleiß gelang es Friedrich Allweier, den Betrieb in den 1930er-Jahren auf- und auszubauen. Dann wurde der Betriebsgründer und Maurermeister zur Wehrmacht eingezogen und geriet 1945 in Kriegsgefangenschaft. Aus dieser kehrte er nicht zurück. Schon 1944 und im letzten Jahr des Zweiten Weltkrieges hatte Sohn Erwin Allweier als Maurerlehrling im elterlichen Betrieb gearbeitet. Er begann dann nach Kriegsende im Mai 1945 mit einem weiteren Mitarbeiter, das Geschäft erneut aufzubauen.

Der Tod des Vaters in Kriegsgefangenschaft war für den jungen Erwin Allweier eine enorme Herausforderung, galt es doch, den Familienbetrieb mit der Mutter zu führen. Das tat er mit viel Einsatz, Geschick, handwerklichem Können und unternehmerischem Weitblick. 1951 übernahm er als Alleininhaber das Geschäft und legte 1953 vor der Handwerkskammer Freiburg die Meisterprüfung im Maurerhandwerk ab.

1959 wurde in Kandern eine Niederlassung gegründet, die Belegschaft betrug Anfang 1960 rund 60 Mitarbeiter. Das Baugeschäft konnte sich in all den Jahren dank umsichtiger Führung stets gut behaupten auf einem nicht einfachen Bausektor. In den besten Jahren hatte sein Vater mehr als 150 Beschäftigte, erzählt Sohn Jürgen Allweier, gelernter Kaufmann und Maurermeister, seit 1992 im elterlichen Betrieb tätig und seit 1997 Geschäftsführer.

Die gute Auftragslage über all die Jahre und Jahrzehnte sei auch dem klaren betrieblichen Fokus auf ein sehr breites Dienstleistungsspektrum im Bau und vor allem einer Kundenservice-Orientierung geschuldet, sagt der Enkel von Firmengründer Friedrich Allweier. Nicht zu vergessen die treuen, engagierten Mitarbeiter. „Wir haben ein tolles Team von Bauhandwerkern und kaufmännischen Kräften und pflegen den Teamgeist gerne“, sagt Jürgen Allweier. „Es sind fast nur sehr langjährige Mitarbeiter, was auch Ausdruck eines guten Betriebsklimas ist“, erklärt Jürgen Allweier- Die durchschnittliche Betriebszugehörigkeit aller Beschäftigten liegt bei 20 Jahren.

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