Weil am Rhein Achtzig mal ohne Führerschein erwischt

 Foto: Die Oberbadische

Weil am Rhein - Weil ein 30-jähriger rumänischer Staatsangehöriger in Deutschland über 80-mal ohne Fahrerlaubnis unterwegs war, wurde er zu über 6000 Euro verurteilt. Da er nicht bezahlen konnte, muss er eine 180-tägige Ersatzfreiheitsstrafe verbüßen.

Am Sonntagabend unterzogen Beamte der Bundespolizei den 30-jährigen am Übergang Weil am Rhein - Autobahn einer Kontrolle, so der Polizeibericht. Bei der Überprüfung stellten die Beamten fest, dass gegen den Mann in Deutschland ein Haftbefehl zu vollstrecken war: Wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis hatte ein Amtsgericht eine Geldstrafe von 6300 Euro gegen ihn verhängt. Obwohl er nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis war, hatte der Kurierfahrer innerhalb weniger Monate über 40.000 Kilometer in Deutschland zurückgelegt. Da die verhängte Geldstrafe nie bezahlt wurde, erließ das zuständige Gericht einen Vollstreckungshaftbefehl.

Da der 30-Jährige die geforderte Geldstrafe bei der Kontrolle am Sonntag vor Ort wiederum nicht bezahlen konnte, nahm die Bundespolizei ihn fest. Er wurde in eine Justizvollzugsanstalt eingeliefert, wo er nun die Ersatzfreiheitsstrafe von 180 Tagen Haft verbüßen muss. 

Der Countdown läuft! Jetzt bis zum Jahresende gratis lesen. Schnell HIER anfordern.

  • Bewertung
    2

Umfrage

Alexej Nawalny

Der Fall Nawalny bringt die Bundesregierung in Zugzwang, sollte Moskau bei der Aufklärung weiterhin mauern. Ist eine Neuausrichtung der deutschen Russland-Politik jetzt unvermeidbar?

Ergebnis anzeigen
loading