Weil am Rhein Corona-App: Einheitliches System sinnvoll

An der Kompatibilität der verschiedenen Systeme in den drei Ländern soll gearbeitet werden. Foto: Marco Fraune

Weil am Rhein -  Die Corona-Warn-App ist technisch nicht vereinbar mit vergleichbaren Diensten in der Schweiz und Frankreich. Dies wird besonders in Grenzregionen wie dem Dreiländereck deutlich, schildert Oberbürgermeister Wolfgang Dietz.

Daher hat er sich jetzt in einem Brief an Bundesgesundheitsminister Jens Spahn mit der Bitte gewandt, an der Kompatibilität der verschiedenen Systeme in den drei Ländern zu arbeiten.

Er verweist darauf, dass täglich etwa 3500 Arbeitnehmer in die Schweiz pendeln und Tausende von Einkaufspendlern aus der Schweiz und Frankreich Weil am Rhein besuchen. „Die Lebensrealität macht es daher aus meiner Sicht zwingend, dass die Warn-App in den drei Ländern kompatibel ausgestaltet ist. Die Unterschiedlichkeit der Hygienebestimmungen in den drei Ländern macht das Alltagsleben schon komplex genug.“

Die Warn-App könne ihre präventive Wirkung in unserer Region nur dann entfalten, wenn die technischen Bedingungen so gestaltet sind, dass auch der wirtschaftlich einheitliche Raum darin Berücksichtigung finde, betont Dietz in dem Schreiben an den Minister.

Mehr zum Thema: Einheitliche Regeln

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