Weil am Rhein Auf der Suche nach neuem Container-Standort

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Alles andere als ideal: Direkt vor den Glascontainern an der Breslauer Straße verläuft der Radweg. Inzwischen wird ein neuer Standort gesucht. Foto: Lorenz

Weil am Rhein (sas). Sie sind besonders Radfahrern immer wieder ein Dorn im Auge und ein Problem, auf das in der Vergangenheit auch die IG Velo hingewiesen hat: Scherbenhaufen neben den Glascontainern an der Breslauer Straße.

Wie Stadtsprecher Mirko Bähr auf Anfrage unserer Zeitung mitteilt, sei das Problem bei der Stadt bekannt. Derzeit laufe die Suche nach einem geeigneteren Standort für die Container.

Immer wieder Grund für Beschwerden

„Müll und Lärm an und wegen Glascontainern sind immer wieder der Grund von Beschwerden“, teilt Stadtsprecher Bähr mit. Für die Glascontainer sei in erster Linie der Landkreis beziehungsweise die Abfallwirtschaft des Landkreises zuständig. „Der Versorger hat ein- bis zweimal in der Woche die Pflicht, nach dem Rechten zu sehen. Wobei wir als Stadt immer wieder einmal mit dem Betriebshof ausrücken und den Landkreis diesbezüglich unterstützen“, schildert Bähr. „Da arbeiten wir quasi Hand in Hand.“

Die Stadt sei sich im Klaren darüber, dass die Standortwahl nicht immer bei allen Menschen in der Umgebung auf Gegenliebe stößt. Die meisten Standorte bestehen allerdings seit Jahren und haben sich entsprechend bewährt. „Nur in Ausnahmefällen wird der Standort gewechselt.“

„Nicht optimale Situation"

Was nun den Glascontainer-Standort an der Breslauer Straße angeht, strebe die Stadt aber tatsächlich aufgrund der „nicht optimalen Situation“ einen Umzug an. Die Planungen sind bereits sehr weit fortgeschritten, Gespräche mit den beteiligten Behörden und Firmen laufen, so Bähr. „Wir hoffen, hier bald schon einen neuen Standort präsentieren zu können.“

Mit Blick auf die eingehenden Beschwerden legt Bähr dar, dass beim Betriebshof ab und an Meldungen eingehen. „Eine genaue Statistik wird aber nicht geführt.“ Schätzungsweise sei es durchschnittliche eine in der Woche.

Darüber hinaus betont Bähr, dass die Radwege regelmäßig gereinigt werden. Einmal in der Woche rückt die Kehrmaschine an.

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