Weil am Rhein Ausbildungsbörse der Stadt Weil am Rhein

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Die 28. Weiler Ausbildungsbörse wird am Samstag, 24. September wieder in gewohntem Rahmen in Realschule und Oberrhein-Gymnasium stattfinden. Foto: Ralph Lacher

Weil am Rhein (os). Nach zwei Jahren mit einer Online-Variante kann die bereits 28. Weiler Ausbildungsbörse nun wieder in Präsenz stattfinden. Darüber freuen sich nicht nur die über 100 teilnehmenden Unternehmen, Institutionen und Behörden aus der Region, sondern auch die Verantwortlichen im Weiler Rathaus. Christoph Braun, Leiter der städtischen Personalabteilung, und seine Kollegin Andrea Steinebrunner, die seit Jahren für die Organisation und auch Abwicklung der Ausbildungsbörse verantwortlich zeichnen, sprechen davon, dass es richtig gut tue, mit der Ausbildungsbörse wieder in Präsenz am Start zu sein.

2020 und 2021 hatte die Plattform, die Arbeitgeber und Schulabgänger zusammenführen soll, aus bekannten Gründen ins Internet verlegt werden müssen. Am kommenden Samstag, 24. September, ist die Börse nun von 9 bis 13 Uhr wieder in der Realschule sowie im Oberrhein-Gymnasium präsent.

Zwar sei man mit der Online-Variante durchaus erfolgreich gewesen, doch lebe die Ausbildungsbörse von der Präsenz. Es sei einfach viel informativer, wenn es Gespräche gibt, wenn direkter physischer Kontakt mit den Vertretern der teilnehmenden Ausbildungsbetriebe und auch mit konkreten Werkstoffen und Geräten möglich ist, erklären Braun und Steinebrunner. Die Pandemie habe den Bedarf nach einer solchen Börse verstärkt. Und das nicht nur auf Seiten der Betriebe und Institutionen. Auch den Jugendlichen fehlen wichtige Informationen, weil Veranstaltungen zur Berufsorientierung und Betriebspraktika aufgrund der Pandemie ausgefallen sind.

Gleichzeitig sei in den vergangenen beiden Jahren der auch schon zuvor zu verspürende Fachkräftemangel auch im Dreiländereck eklatant stärker geworden, sagt Christoph Braun. Somit sind die 105 Ausbildungsbetriebe und -institutionen, darunter auch Behörden, soziale Organisationen, Kirchen, Kommunen, Pflegeeinrichtungen, Handwerksbetriebe, Gewerbe-, Dienstleistungs- und Industriebetriebe vom Mittelständler bis zum „Global Player“ gerne mit dabei bei der Ausbildungsbörse. Wohl wissend, dass man in Weil am Rhein einen kompetenten Ausrichter aus der Stadtverwaltung hinter sich weiß. Gemeinsam wird man kompakt und an einem Ort an diesem Samstag mehr als 300 Berufsbilder vorstellen.

Wie Christoph Braun und Andrea Steinebrunner weiter erläutern, wird in vielen Bereichen und Branchen der Schwerpunkt der Präsentation auf der besonders in Baden-Württemberg starken, dualen Ausbildung liegen.

Soll heißen, die Handwerks-, Gewerbe- und Dienstleistungsberufe, deren Ausbildung zur einen Hälfte über die konkrete, praktische Ausbildung im jeweiligen Lehrbetrieb läuft, zur andern Hälfte im theoretischen Unterricht an Berufs- und Gewerbeschulen bis hin zur Berufsakademie läuft, stehen im Fokus. Gezeigt werden soll vor allem vom Handwerk, wo der Fachkräftemangel aktuell am stärksten ist, dass hier besonders attraktive Aufstiegsmöglichkeiten bestehen – von der Führungsposition im Angestelltenverhältnis bis zur Betriebsübernahme oder Gründung eines eigenen Unternehmens.

Übrigens: Trotz Präsenz ist die Weiler Ausbildungsbörse wie in den vergangenen Jahren wieder im Internet zu finden. Allerdings ist im Gegensatz zu den beiden vergangenen Jahren, so betonen Christoph Braun und Andrea Steinebrunner, die digitale Plattform eine Ergänzung der Präsenzveranstaltung. Zu finden ist die 28. Weiler Ausbildungsbörse unter www.ausbildungsbörse.eu und unter www.weil-am-rhein.de/ausbildungsboerse.

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