Weil am Rhein Ausbildungsbörse der Stadt Weil am Rhein

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Weil am Rhein (os). Professionalität und Kreativität zeichnen die Macher der Weiler Ausbildungsbörse aus. Und so kann das Team um Christoph Braun und Andrea Steinebrunner auch in diesem Jahr darauf verweisen, einen Mega-Event auf die Beine gestellt zu haben: die wohl hochwertigste Ausbildungsbörse in der Region. Von den 105 teilnehmenden Betrieben wird die Realschule Dreiländereck mit drei Geschossen komplett in Beschlag genommen sein, dazu kommt das Erdgeschoss des Oberrheingymnasiums, der Schulhof und das Areal zwischen diesen beiden Schulen. Genutzt werden in beiden Schulen nicht nur die Flure und Foyers, sondern auch die Klassenzimmer.

Die Teilnehmer sind ein Spiegelbild der Wirtschaft im Dreiländereck. Vertreten sind sowohl national und international operierende Großkonzerne, so genannte „Global Players“, als auch mittelständische Handwerks- und Gewerbebetriebe oder Hilfsorganisationen und Dienstleister. Präsent ist auch dieses Jahr wieder der Bereich Handwerk, teilweise Innungs-Gesamthaft oder aber in Gestalt von Einzelunternehmen und Familienbetrieben.

Die Organisatoren aus der Stadtverwaltung sehen die Börse auch als Chance, für eine solide Berufsausbildung zu werben, um damit dem Trend hin zum sofortigen Studieren entgegenzuwirken. Denn eine Berufsausbildung schließt ein späteres Studium nicht aus, sondern befördert es im Gegenteil je nach Fachrichtung. Auch das in Deutschland vorbildlich funktionierende duale Ausbildungssystem, das die Berufspraxis im Ausbildungsbetrieb mit einem Studium an der Dualen Hochschule verbindet, eröffnet jungen Menschen alle Aufstiegschancen.

Wie die erfahrenden Ausrichter aus den Erfahrungen der Vorjahre wissen, kommen viele der jungen Besucher durchaus mit klaren Vorstellungen über ihre Ausbildung nach Weil am Rhein, steuern dann die jeweiligen Wunsch-Ausbildungsbetriebe an. Um aber auch diesen zielstrebigen Besuchern rechts und links ihres Weges ausbildungstechnische Alternativen aufzuzeigen, wurden bei der Ausbildungsbörse die Stände bunt unter den teilnehmenden Branchen gemischt. Da findet sich dann der mittelständische Handwerker neben dem „Global Player“. Und nicht weit davon laden Dienstleister und Weiterbildungsinstitutionen zum Gespräch. Mit dieser Durchmischung habe man gute Erfahrungen gemacht und auch von den Ausstellern selbst wird dies geschätzt, weiß man im Weiler Rathaus.

Geschätzt wird auch, dass sich die Organisatoren für den Re-Start der Ausbildungsbörse in Präsenz stark daran gearbeitet haben, die Veranstaltung zu optimieren – für Aussteller und Besucher gleichermaßen. Optimiert wurde auch die Werbung. So ist schon vorige Woche ein pfiffig gemachtes, 40-seitiges Magazin im gesamten Kreis Lörrach verteilt worden. Im Magazin mit einer Auflage von 100 000 Stück finden sich kompakt die wichtigsten Informationen zu den Ausstellern und zur Veranstaltung selbst. Damit ermöglicht die Stadt den jungen Leuten gezielte Vorab-Information und somit eine noch bessere Orientierung vor Ort am Samstag.

Zur Vorab-Information dienen kann auch der Internet-Auftritt www.weil-am-rhein.de/ausbildungsbörse. Dort befinden sich auch das komplette Aussteller-Verzeichnis sowie sämtliche angebotene Berufe. Alle weiterführenden Schulen erhalten zudem Flyer mit sämtlichen Infos zur Börse und eine Liste der Aussteller. Das Magazin indessen bietet neben den Grundinformationen weitere Facetten. So wird anstelle der bei früheren Ausbildungsbörsen angebotenen „Workshops“ etwa darüber informiert, wie man sich richtig bewirbt, wie man sich beim Einstieg ins Berufsleben als Auszubildender richtig versichert und wie man sich im Vorstellungsgespräch mit den im Magazin befindlichen „goldenen Regeln“ optimal präsentiert. Aber auch Informationen dazu, was zu tun ist, wenn die begonnene Ausbildung partout nicht passt, finden sich im pfiffig daher kommenden Magazin.

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