Weil am Rhein Ausbildungsbörse der Stadt Weil am Rhein

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Viel Information auf konzentriertem Raum bietet die 28. Ausbildungsbörse in Weil am Rhein am Samstag. Foto: Ralph Lacher

Weil am Rhein (os). Der Einstieg in das Berufsleben ist ein enorm wichtiger Schritt für junge Menschen. Umso wichtiger ist es, möglichst frühzeitig eigene Talente, Vorlieben und Fähigkeiten zu entdecken und Kontakte zu potenziellen Arbeitgebern und Ausbildungsbetrieben zu knüpfen. All diese Hilfen zur Entscheidungsfindung ermöglicht die Stadt Weil am Rhein mit der bereits 28. Ausbildungsbörse, die am Samstag, 24. September, in der Zeit von 9 bis 13 Uhr in der Realschule Dreiländereck und im Erdgeschoss des benachbarten Oberrheingymnasiums stattfindet. Rund 2500 Gäste erwartet die Stadt als Veranstalter der 26. Börse in Präsenz nach zwei Jahren der Online-Variante gemeinsam mit den 105 Betrieben, Behörden und Unternehmen sowie Bildungseinrichtungen und Institutionen. Diese werden sich in den beiden Schulen den jungen Besuchern und den sie begleitenden Eltern präsentieren.

Die Weiler Börse zeichnet aus, dass die Jugendlichen, die sich einen Überblick über den Ausbildungsmarkt verschaffen möchten, die verschiedensten Branchen auf konzentrierter Fläche vor sich haben, sagen die auch in diesem Jahr die Organisation in ihren Händen haltenden Christoph Braun und Andrea Steinebrunner. Sie haben wieder bewusst eine Durchmischung der Branchen in den einzelnen Bereichen der Börse realisiert. Damit soll vermieden werden, dass die jungen Leute nur einen Bereich oder eine Branche aufsuchen und so ebenfalls interessante andere Berufsbilder außen vor bleiben, erklären die Organisatoren.

Braun und Steinebrunner sagen nicht ohne Stolz, dass die Weiler Börse zwischenzeitlich die größte und attraktivste im ganzen Kreis Lörrach ist. Dass man kontinuierlich gewachsen ist, sei, so weiß man bei der Stadt und auch bei Schirmherr Oberbürgermeister Wolfgang Dietz, nicht nur der perfekten Organisation zuzuschreiben. Denn der demografische Wandel bei gleichzeitig brummender Konjunktur in allen Branchen äußert sich in anhaltender Nachwuchsrekrutierungs- und Fachkräftemangel-Problematik auch im Dreiländereck. Längst haben die Betriebe und Institutionen in der Region erkannt, dass ein sinniges Mittel gegen diesen Mangel an qualifizierten Arbeitskräften eben die Ausbildung potenzieller Fachkräfte ist. Und da bietet die Ausbildungsbörse beste Möglichkeiten, junge Menschen für eine qualifizierte Ausbildung zu begeistern.

Wenn es darum geht, sich für einen beruflichen Werdegang zu entscheiden, bietet die Ausbildungsbörse der Stadt Weil am Rhein jungen Menschen also eine wertvolle Orientierungshilfe. Und das in einem Rahmen, wie es ihn nirgends sonst in der Region gibt: 105 Betriebe und Institutionen werden auf drei Stockwerken in der Realschule Weil am Rhein, dem Schulhof davor und im Erdgeschoss des Oberrheingymnasiums einen Querschnitt über die vielfältigen Berufsmöglichkeiten in der Region geben. Über 300 verschiedene Berufsbilder werden von den 105 Teilnehmern vorgestellt. Dass man in diesem Jahr etwas weniger Teilnehmer hat als bei der letzten Präsenz-Veranstaltung 2019 (damals 130), liegt übrigens nicht an der mangelnden Attraktivität der Weiler Ausbildungsbörse.

Dass gerade einige Handwerksbetriebe heuer nicht dabei sind, ist vielmehr der Tatsache geschuldet, dass voriges Wochenende in Lörrach mit der Kreishandwerkerschaft als Ausrichter eine reine Handwerks-Ausbildungsbörse stattfand.

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