Weil am Rhein Ausbildungsbörse der Stadt Weil am Rhein

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Eine enorme Bandbreite an Ausbildungsberufen wird gezeigt bei der 28. Weiler Ausbildungsbörse am Samstag. Foto: Ralph Lacher

Weil am Rhein (os). Die auch in diesem Jahre starke Beteiligung von 105 teilnehmenden Ausstellern lässt die Weiler Ausbildungsbörse fast wie einen Selbstläufer erscheinen. Eine Art Selbstläufer ist die Weiler Ausbildungsbörse aber auch für junge Menschen, die sich einen Überblick über den aktuellen Ausbildungsmarkt verschaffen möchten. Denn sie wissen, dass sie in Weil am Rhein die verschiedensten Branchen auf einem Fleck haben.

Die Ausbildungsbörse umfasst ein Informationsangebot von rund 300 verschiedenen Berufen. Neben Gesprächen mit Mitarbeitern der Ausbildungsbetriebe vor Ort können sich die Jugendlichen auch direkt mit den Auszubildenden unterhalten. Dadurch wird die Vermittlung von Information auf Augenhöhe ermöglicht. Aus dieser Einsicht heraus finden sich an eigentlich allen Ständen sowohl ältere, erfahrene Mitarbeiter als auch junge Leute, die in diesem oder einem vorigen Lehrjahr eine Ausbildung begonnen haben.

Rund 2500 Besucher nahmen in den vergangenen Jahren das Angebot wahr, sich bei der Ausbildungsbörse über die vielen präsentierten Ausbildungsberufe zu informieren. Mit einer ähnlichen Anzahl an Besuchern rechnet man im Weiler Rathaus auch dieses Jahr.

Zahlreiche Unternehmen präsentieren sich

Die Teilnahme an der Weiler Ausbildungsbörse ist für die Betriebe, Unternehmen und Institutionen aus der Region im Dreiländereck eine ideale Plattform auf dem Weg zur Rekrutierung von Berufsnachwuchs. Diese Nachwuchswerbung geschieht an aufwändig gestalteten Ständen, sagen Andrea Steinebrunner und Christoph Braun anerkennend. Begnügten sich die Teilnehmer, von denen einige schon von Anbeginn in den 1990er-Jahren mit dabei waren, einst mit einem Tisch, einer Stellwand und Info-Zetteln, prägen seit Jahren visuelle Präsentationen via Multimedia und praktische Vorführungen das Geschehen. Und es dürfte noch nicht zu Ende sein bezüglich der professionellen, auch digitalen Präsentation in Realschule und Oberrhein-Gymnasium, so Christoph Braun und Andrea Steinebrunner. Denn die beteiligten Unternehmen wissen, dass es gilt, sich gegenüber jungen Menschen offensiv und modern sowie möglichst multimedial und digital darzustellen. Ziel dabei sei auch, den jungen Menschen deutlich zu machen, dass der Ausbildungsbetrieb seinem Nachwuchs einen modernen, zukunftsorientierten Ausbildungsplatz bietet – und darüber hinaus die Chance, nach erfolgreicher Ausbildung beim „Lehrherrn“ weiter beschäftigt zu werden als vor Ort ausgebildeter, kompetenter Mitarbeiter.

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