Weil am Rhein Ausländeranteil Rechnung tragen

Weil am Rhein (dab). Stadtrat Andreas Rühle (UFW) begrüßte die Einrichtung einer weiteren Klasse an der Rheinschule trotz der sinkenden Schülerzahlen zum kommenden Schuljahr, da sich dies positiv auf die Höhe der durchschnittlichen Schülerzahlen pro Klasse auswirken werde.

Oberbürgermeister Wolfgang Dietz merkte an, dass die Stadt auch bei den Kindergärten im Stadtteil Friedlingen einen anderen Teiler habe, um dem hohen Anteil an Kindern mit Migrationshintergrund pädagogisch Rechnung zu tragen.

Migrationshintergrund bedeute, teils schon in dritter Generation in Deutschland zu leben und einen deutschen Pass zu besitzen, aber oft innerhalb der Familie noch sehr stark an der Sprache des Herkunftslandes orientiert zu sein, was Erzieher und Lehrer vor besondere Herausforderungen stellen würde.

Im Schulbericht wird die Zahl der Rheinschüler mit Migrationshintergrund mit 88 Prozent angegeben, und die Zahl jener Kinder mit ausländischem Pass mit 28 Prozent.

Zum Vergleich im Grundschulbereich: An der Hermann-Daur-Schule besteht ein Ausländeranteil von Null Prozent, 6,4 Prozent mit Migrationshintergrund. Hans-Thoma-Schule Hauptstelle Bromenacker: Ausländeranteil 11,8 Prozent, Schüler mit Migrationshintergrund 42,9 Prozent. Alte Schule: Ausländeranteil 5,6 Prozent, Schüler mit Migrationshintergrund 29,4 Prozent. Karl-Tschamber-Schule: Ausländeranteil 11,6 Prozent, Schüler mit Migrationshintergrund 26,3 Prozent. Leopold-Grundschule: Ausländer­anteil 9,3 Prozent, Schüler mit Migrationshintergrund 30,7 Prozent.

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