Weil am Rhein Ausrichtung der Schule wird honoriert

Das OGW ist ausgezeichnet worden. Foto: zVg

Weil am Rhein - Das Weiler Oberrhein-Gymnasium (OGW) ist anlässlich des 18. Deutsch-Französischen Tags als eine von 14 Schulen vom Land Baden-Württemberg mit dem Oberrheinsiegel ausgezeichnet worden. Diese Auszeichnung wurde zum ersten Mal vergeben und würdigt eine aktive grenzüberschreitende Ausrichtung der Schule.

„Wir haben uns sehr gefreut, dass unsere Ausrichtung so honoriert wird“, sagt Schulleiterin Silke Wießner im Gespräch mit unserer Zeitung. „Das zeigt, dass wir auf einem richtigen und guten Weg sind.“ Mit den grenzüberschreitenden Projekten sei schließlich auch viel Organisation verbunden.

Der Deutsch-Französische Tag wurde in diesem Jahr coronabedingt virtuell begangen. Rund 5000 Schüler haben teilgenommen, darunter auch die OGWler. „Wir hatten unterschiedliche Filme und Sequenzen eingereicht, die dann gezeigt wurden“, berichtet die Schulleiterin.

Darin wird erklärt, wie das deutsch-französische Programm am OGW aussieht, welche Kooperationen bestehen, wie die Schule die Freundschaft pflegt und die Zusammenarbeit aussieht, die weiter gestärkt und fortgeführt werden soll.

Vorgestellt wurden etwa gemeinsame Projekte mit den Partnerschulen in Village-Neuf und Saint-Louis wie Workshops, Theateraufführungen und Tagungsteilnahmen, aber auch die Austauschprogramme mit der Partnerschule in Nimes.

Staatssekretär Volker Schebesta und Élisabeth Laporte, Rektorin der Akademie Straßburg, sowie weitere Vertreter aus Baden-Württemberg und dem Elsass haben an der Veranstaltung teilgenommen. Das Siegel wurde am Schluss des Festakts virtuell überreicht und wird nun in der Schule angebracht. Aus diesem Anlass ist auch noch ein kleiner Festakt vor Ort geplant.

Die deutsch-französische Freundschaft sei auch ein wesentlicher Aspekt im Europagedanken, sagt Wießner – und das OGW ist schließlich schon als „Europaschule“ ausgezeichnet worden. „So entwickeln wir den Gedanken weiter.“

Bewerbung eingereicht

Für das Oberrheinsiegel musste im Vorfeld eine Bewerbung eingereicht werden – „ein kleines Dossier, was wir bisher gemacht haben, um zu prüfen, ob das den Ansprüchen genügt“, so Wießner. Lehrerin Barbara Krumbein-Keller, Anja Röttinger und Patrick Schmeja, die hauptverantwortlich für die bilingualen Aktivitäten am OGW zeichnen, haben die Bewerbungsunterlagen zusammengestellt. „Aber alle Kollegen stehen hinter den Kooperationen und beteiligen sich an den Treffen“, betont die Schulleiterin.

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