Weil am Rhein Bäume sterben

Gesperrt: Am Stauwehr weisen große Banner auf die Gefahren hin.Foto: Marco Fraune Foto: Weiler Zeitung

Sperrzone am Stauwehr: Seit über einem Vierteljahr weisen große Banner auf im Wald lauernde Gefahren hin. Zur Sicherheit der Erholungssuchenden sind südlich der Gaststätte „Stauwehr“ teilweise Wege gesperrt.

Weil am Rhein-Märkt. Bei einigen Pappeln sterben große Äste und teilweise sogar die ganze Krone ab, heißt es von Seiten von ForstBW, das den Bereich im Auftrag des Landes bewirtschaftet, das Eigentümer des Areals ist. Abschnittsweise sind hier Wege nunmehr schon seit rund vier Monaten gesperrt. Spaziergänge auf dem angrenzenden Rheindamm sind jedoch uneingeschränkt weiterhin möglich.

Bis die Motorsägen zum Einsatz kommen und die betroffenen Bäume gefällt werden, dauert es aber noch ein wenig. „Die Maßnahme kann aus Rücksicht auf brütende Vögel und die Balzzeit der Fledermäuse erst ab Oktober durchgeführt werden und soll so schonend wie möglich erfolgen“, teilt ForstBW weiter mit.

So sollen nach Möglichkeit einige Baumtorsi stehen bleiben, um für höhlenbrütende Vögel und Fledermäuse weiterhin zur Verfügung zu stehen. Außerdem verbleiben laut ForstBW auch die gefällten Bäume vor Ort, um als Totholz während ihrer Zersetzung wertvolle Biotope für Insekten und Pilze zu bilden.

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