Weil am Rhein Bald wieder rein ins kühle Laguna-Nass

Ingmar Lorenz
Das Weiler Freibad öffnet an Christi Himmelfahrt, 26. Mai, seine Pforten. Foto: zVg/Thomas Dix

Die Freibadsaison im Laguna Badeland startet am 26. Mai. Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren. Vor allem gehe es laut Geschäftsführer Carl-Stephan Matti dieser Tage darum, sich mit dem Personalmangel zu arrangieren.

Von Ingmar Lorenz

Weil am Rhein - „Alles läuft reibungslos“, schildert Matti. Die technischen Anlagen seien gewartet und bereit für den Betrieb in der kommenden Freibadsaison. Auch der Garten sieht gut aus. „Wir wollen ein ähnlich gutes Angebot wie in den Vorjahren anbieten“, blickt der Laguna-Geschäftsführer der Freibad-Eröffnung an Christi Himmelfahrt entgegen.

Matti ist stolz auf sein Team, das sich dieser Tage schwer ins Zeug legt, damit das Freibad wie geplant am 26. Mai seine Pforten öffnen kann. Derzeit sieht alles danach aus, als ob es die erste „normale“ Saison seit Beginn der Corona-Krise werden kann.

Im Jahr 2021 hatte das Freibad wie berichtet nur im Juli und August öffnen können. Allerdings war die Verunsicherung durch Corona und die geltenden Maßnahmen und Auflagen groß, so dass die Besuchszahlen sehr gering waren. Trotzdem war die Öffnung des Freibads im Sommer 2021 seinerzeit ein wichtiger Schritt für das Bad, schließlich war es zuvor seit Mitte März 2020 geschlossen gewesen.

Es fehlt an Personal

Zwischenzeitlich wurde der Betrieb Schritt für Schritt wieder hochgefahren, in einigen Bereichen – wie etwa in der Sauna oder in der Gastronomie – sei das Angebot indes aber auch jetzt noch reduziert, legt Matti dar. Ausschlaggebend seien dafür aber nicht die Corona-Auflagen – diese seien inzwischen passé – sondern die Personalsituation.

Kurz gesagt, gibt es nicht genug Personal, um den Betrieb wieder auf das Vor-Corona-Niveau anzuheben. „Das ist im Moment der Casus knacksus“, so Matti. Man müsse noch sehen, wie und ob sich diese Situation gegebenenfalls auf die Öffnungszeiten auswirkt, denn auch an der Kasse fehlen Leute.

Zugleich sei es möglich, durch die entsprechende Planung der Schichten bereits vieles zu ermöglichen. Dies sei auch dem hervorragenden Einsatz der Mitarbeiter zu verdanken, denen Matti ein „dickes Lob“ ausspricht. Insgesamt betrachtet sei man im Laguna derzeit „frohen Mutes“.

Eintrittspreise wie früher

Wirtschaftlich gesehen sei es aber noch unklar, wo es in den kommenden Monaten hingehen wird. Denn die vor dem Hintergrund des Kriegs in der Ukraine gestiegenen Energiepreise wirken sich auch auf den finanziellen Aufwand zum Betrieb des Bads aus. Zudem sei es auch immer witterungsabhängig, wie sich die Kosten entwickeln, legt Matti dar.

Die finanzielle Situation sei daher nach wie vor angespannt, sagt der Laguna-Geschäftsführer. Gerade deshalb sei es aber umso wichtiger, dass die Eintrittspreise für das Freibad nicht erhöht werden.

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