Weil am Rhein Beitrag für Recht auf Spielen

Um auf das Recht auf Spielen aufmerksam zu machen, durften die Kinder in Weil am Rhein ihre Spuren hinterlassen. Foto: zVg

Weil am Rhein - Um einmal mehr auf das Recht auf Spielen aufmerksam zu machen, durften die Kinder in Weil am Rhein ihre Spuren hinterlassen. Gemeinsam malten sie unter Einhaltung der Hygiene- und Abstandsregelungen Hüpfspiele auf den Schulhof.

Seit vielen Wochen beherrscht das Thema Corona die Welt. Alle müssen mit den Veränderungen leben und auch der Alltag der Kinder hat sich sehr verändert. Die Einschränkungen und Vorschriften, die Kinder einerseits schützen sollen, stellen andererseits eine große Herausforderung für sie dar. So ist es nicht mehr möglich, in gewohnter Weise den Unterricht zu besuchen oder war es lange nicht erlaubt, auf Spielplätze zu gehen, um nur einige Einschränkungen zu nennen.

Austausch über Kinderrechte

Die Kinder- und Jugendbeauftragte der Stadt, Michaela Rimkus, besuchte in den vergangenen Wochen an vier Vormittagen die Kinder der Notbetreuung an der Karl-Tschamber-Schule. Mit den Schülern fand zunächst ein reger Austausch über die Kinderrechte statt. Kinderrechte, ein Thema, das alle betrifft und in dieser Zeit mehr als aktuell ist, heißt es in einer Mitteilung der Stadtverwaltung. Kinder haben beispielsweise das Recht, nicht benachteiligt zu werden, gesund aufzuwachsen, zu lernen, angehört zu werden und sich zu beteiligen, zu spielen, sich zu erholen und künstlerisch tätig zu sein. Seit Weil sich am Vorhaben „Kinderfreundliche Kommunen“ beteiligt, stehen Kinderrechte, insbesondere das Recht auf Beteiligung, im besonderen Fokus.

Bunte Gestaltung auf dem Schulhof

Die Schulleiterin der Karl-Tschamber-Schule, Susan Leonhardt, ist beeindruckt: „Die Kinder haben sich aktiv eingebracht. Die beiden Hüpfspiele bleiben uns noch lange erhalten und werden bestimmt intensiv genutzt, sobald der Schulhof wieder für alle geöffnet werden darf. Hier ist ein toller Beitrag zur Gestaltung des Spielraums Schulhof entstanden. Es zeigt sich mal wieder: Wer sich einmischt und sich beteiligt, kann etwas verändern – auch zum Wohle der anderen“, wird sie in der Mitteilung zitiert.

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