Weil am Rhein Besondere Börse

Schüler des Oberrhein-Gymnasium haben eigenständig eine Kleidertauschbörse organisiert, um für mehr Nachhaltigkeit in der Bekleidungsindustrie zu werben und zu sorgen. Foto: Hans-Dirk Walter Foto: Weiler Zeitung

Weil am Rhein. Momentan kauft rein statistisch jeder Deutsche durchschnittlich 60 Kleidungsstücke im Jahr, die teilweise unter menschenunwürdigen Bedingungen hergestellt wurden und von denen ein Großteil nach kürzester Zeit auf dem Müll landet. Dieses Verhalten habe katastrophale Auswirkungen auf die Umwelt und die sozialen Verhältnisse in den Ländern, in denen die Kleidung hergestellt wird, kritisieren Schüler des Oberrhein-Gymnasiums. Auf die Problematik wollte die Nachhaltigkeits-AG des OGW, das aufgrund des Engagements der AG im Dezember als „Fairtrade-School“ ausgezeichnet worden war, aufmerksam machen. Am Samstag luden sie daher zu einer Kleidertauschbörse ins evangelische Gemeindezentrum in Weil ein.

Bereits in den beiden Wochen vor der Veranstaltung konnten am OGW Kleiderspenden abgegeben werden, welche die Mitglieder der AG, die von den beiden Schülerinnen Mareike Walter und Raja Hollnagel geleitet wird, sortierten und dann während der Börse kostenlos zum Tausch oder einfach nur zum Abholen anboten. Darüber hinaus hatten die Schüler auch Stellwände und Flyer vorbereitet, die Auskunft über die Auswirkungen von „Fast Fashion“ auf Mensch und Umwelt gaben.

Der Andrang an der Tauschbörse war vor allem vormittags rege und viele der gespendeten Kleidungsstücke erhielten so die Chance auf ein zweites Leben. Die übrige Kleidung wird gemeinnützigen Vereinen gespendet, heißt es.

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