Weil am Rhein Den „Dome“ geschaffen

Die Zeltkonstruktion wird als Veranstaltungs- und Ausstellungsraum genutzt. Foto: Julien Lanoo

Weil am Rhein -  Der Architekt Richard Buckminster Fuller ist am morgigen Sonntag vor 125 Jahren in Milton, Massachusetts geboren worden (verstorben am 1. Juli 1983 in Los Angeles). Auf dem Vitra-Campus hat er deutliche Spuren seines Wirkens hinterlassen – den „Dome“.

Durch Eindrücke aus dem Zweiten Weltkrieg beeinflusst, entwarf Fuller eine leichte geodätische Kuppel als Unterkunft für Truppenteile der Armee, Verwundete oder Flüchtlinge. Die Aluminiumröhren, die als Gerüst dienen, sind durch ein Stecksystem verbunden, das einen schnellen Auf- und Abbau ermöglicht. Buckminster Fullers Konstruktionsprinzip wurde 1954 in den USA patentiert.

Der Dome auf dem Vitra Campus entstand 1975 in Zusammenarbeit mit Thomas C. Howard bei Charter Industries und wurde 1978/79 in Detroit als Autosalon genutzt. Im Jahr 2000 wurde er von Rolf Fehlbaum auf einer Auktion erstanden und im selben Jahr in Weil am Rhein aufgestellt. Heute wird die Zeltkonstruktion als Veranstaltungs- und Ausstellungsraum genutzt.

Der US-amerikanische Architekt, Konstrukteur, Visionär, Designer, Philosoph und Schriftsteller wurde auch genau durch seine Domes oder geodätischen Kuppeln bekannt, auch Fuller-Kuppeln genannt, die man auf Ausstellungen, in Filmen oder als Teil von Militäranlagen (Radarkuppeln) sehen kann.

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