Weil am Rhein Die Investoren wollen Spuren hinterlassen

Weiler Zeitung

Weil am Rhein (mcf). Als sozial denkende und handelnde Investoren positionierten sich die beiden Geldgeber des Projektes an der Römerstraße (siehe nebenstehenden Bericht), die als Finanzierungs-Partner die regionalen Sparkassen Markgräflerland und Karlsruhe anführten: Rudolf Hammerschmidt, ehemals Vorsitzender des Vorstands der Bank für Sozialwirtschaft, ist in vielen Ämtern und Ehrenämtern im sozialen Bereich aktiv. An seiner Seite steht Friedrich Hoepfner, Geschäftsführer von Hoepfner Bräu aus Karlsruhe. Gemeinsam haben sie für die Verwirklichung des Weiler Projekts die Gesellschaft „Saumur Liegenschaften“ gegründet, die von Hartmut Raupp geführt wird, laut Eigendarstellung ein Fachmann für Immobilienentwicklung. Der Name Saumur rührt von der Hoepfner-Burg „Chateau de Saumur“ her. „Wir wollen uns engagieren“ Im Alter um die 70 Jahre seien sie mit dem Investment nicht daran interessiert, ein Luxus-Leben zu steigern, machte Hammerschmidt deutlich. „Wir wollen uns engagieren und einen Fußabdruck hinterlassen“, unterstrich er die soziale Komponente. Es sei eine schöne Aufgabe. Außerdem seien sie keine Marketing-Fachleute und auch keine Blackrock-Investoren. Das Projekt werde mit eigenem privaten Geld finanziert.

Regionalisierung mit dem St. Josefshaus Umgesetzt werden soll es vom St. Josefshaus in Herten, das 1700 Mitarbeiter hat und wo mehr als 200 Ehrenamtliche aktiv sind. Die Einrichtung verfolgt gemäß des Bundesteilhabegesetzes aktuell das Ziel der Regionalisierung von Wohnplätzen für Menschen mit Behinderungen. Für 21 Menschen mit Behinderung soll das Weiler Projekt entsprechend Wohnplätze bieten.

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