Weil am Rhein Die Jugend in Weil hat viele Ideen

Von Saskia Scherer

Die Weiler Jugendparlamentarier um den Vorsitzenden Erik Merle haben einiges auf der Agenda: Eigene Veranstaltungen stehen an, selbst gestaltete T-Shirts sollen demnächst gedruckt werden und dem Instagram-Profil wird Leben eingehaucht. Ihre Pläne stellten die Verantwortlichen kürzlich in einer Sitzung vor.

Vorstellung an Stand

Der Stadt Weil am Rhein ist am vergangenen Dienstag zum zweiten Mal das Siegel „Kinderfreundliche Kommune“ verliehen worden. Im Rahmen dieser Veranstaltung hat auch das Jugendparlament seine Arbeit vorgestellt – mit einem eigenen Stand bei einem „Markt der Möglichkeiten“. „Das ist etwas ganz Besonderes. Wir waren die erste Stadt in Deutschland, die sich um das Siegel bemüht hat, und nun erhalten wir es zum zweiten Mal“, hob Oberbürgermeister Wolfgang Dietz im Vorfeld die Bedeutung hervor. Projektleiterin Michaela Rimkus von der Abteilung für Soziales, Schulen und Sport stellte bei der Verleihung den Weiler Weg mit einer Präsentation vor.

Veranstaltungen

Am 13. Dezember ist eine Kleidertauschbörse im Jugendcafé geplant. Um Weihnachten herum soll unter dem Motto „Fest der Liebe“ ein gemeinsamer gemütlicher Abend stattfinden. Zu einem Poetry Slam wird im Frühjahr eingeladen. „Jeder Jugendliche darf sich bewerben und wir moderieren die Veranstaltung“, kündigte Merle an. Werbung gemacht werden soll an den Schulen und auch auf Instagram. OB Dietz stellte als Preis spontan ein Buch mit literarischen Texten aus dem Landkreis Lörrach in Aussicht.

Für mehr Einheitlichkeit bei den Beiträgen auf Instagram sollen diese mit dem Jugendparlament-Logo versehen werden, erläuterten Leon Weiß und Edin Salihi vom Social-Media-Team. Als Inhalte nannten sie etwa den Jugend-Etat, Projekte und Events oder Fotos der Mitglieder.

Social Media

Gemeinderat Andreas Rühle erkundigte sich, ob das Jugendparlament auch auf Facebook aktiv sei. „Diese Plattform ist kein Thema mehr“, erklärte Merle – zumindest nicht bei Jugendlichen.

T-Shirts

Die Jugendparlamentarier haben eigene T-Shirts entworfen. Auf der Vorderseite prangt das Logo, auf der Rückseite wird auf das Insta­gram-Profil aufmerksam gemacht. „Wegen des Wiedererkennungswerts haben wir uns bewusst gegen ein neues Logo entschieden“, so Merle. Stadtjugendpflegerin Verena Eyhorn schlug noch vor, den Schriftzug „Jugendparlament“ über das Logo zu setzen, was einstimmig angenommen wurde. Die Grundfarbe der T-Shirts soll grau sein. Dietz machte darauf aufmerksam, dass die Farben der Stadt blau und weiß sind. Das soll nun eventuell bei dem Druckmotiv auf der Rückseite berücksichtigt werden. „Denn bei einem blauen Shirt wären die Trauben des Logos nicht mehr gut erkennbar“, erklärte Merle. Die T-Shirts werden aus dem Budget des Jugendparlaments finanziert.

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