Weil am Rhein Direkt ein einschlagender Erfolg

Eine erfolgreiche Konzertpremiere bestritt der Gospelchor CHORisma in der Friedenskirche. Foto: Daniela Buch Foto: Weiler Zeitung

Es war der erste abendfüllende Konzertauftritt des Gospelchors „CHORisma“ und sollte gleich ein einschlagender Erfolg werden. Am Sonntagabend boten die siebzehn Sängerinnen und Sänger um Dirigent Heinz Breininger in der evangelischen Friedenskirche ein emotionsgeladenes Repertoire.

Von Daniela Buch

Weil am Rhein. Der Gospelchor, bei „dem der Funke überspringt“, so lautet die treffende Selbstbeschreibung der „Chorismatinnen und Chorismaten“, die ihre Zuhörerschar zu begeistern wussten. Um die ganzen Besucher aufnehmen zu können, mussten noch weitere Stuhlreihen aufgestellt werden.

Auswendig gesungen

Das Innerste nach außen zu kehren, Gefühlen und Gedanken Ausdruck zu verleihen, zog sich dabei als roter Faden durch die Darbietungen. Das besondere Extra: Es wurde komplett auswendig gesungen und die instrumentale Begleitung für ein einige Stücke, abgesehen von Heinz Breininger am Piano, übernahmen die Chormitglieder gleich selbst, und spielten Flöte, Trommel und Bass. Als Höhepunkt durften zwei Stücke gelten: das temporeiche „Get together“ und die Hymne „Adiemus“.

Das Anwerben von weiteren männlichen Sangeskollegen geschah auf originelle Weise durch ein Intermezzo der wenigen, derweil im Chor vertretenen Sänger als Trio mit dem Dirigenten und dem zuversichtlichen Lied „Irgendwo auf der Welt, gibt’s ein kleines bisschen Glück“ von den Comedian Harmonists. Leise, anrührende Momente gab es während des Konzerts ebenso, allen voran „Keep me from sinking down“ oder das schwedische Lied „Gabriellas Song“ aus dem Film „Wie im Himmel“ mit der Botschaft, das eigene Leben selbst in die Hand zu nehmen.

Stehende Ovationen

Nach knapp eineinhalb Stunden Gospelmusik in bester Form gab es im Publikum, das zuvor schon immer wieder im Takt geklatscht hatte und sich vom klangschönen Gesamtchor und ebenso hervorragenden solistischen Einlagen mitreißen ließ, schließlich kein Halten mehr. Mit stehenden Ovationen und rhythmischem Beifall beendete der Chor nach zwei Zugaben die Konzertpremiere.

Ohne die Unterstützung der evangelischen Kirchengemeinden wäre der Chor nicht möglich gewesen, dankte Irmgard Lorenz. Vor vier Jahren gegründet, habe der Chor als Gemeinschaft einen weiten Weg zurückgelegt, Dirigenten- und Sängerwechsel erlebt, und als Gruppe gestärkt aus dem Prozess hervorgegangen.

 Geprobt wird jeweils montags von 19.45 bis 21.15 Uhr in der Friedenskirche in Friedlingen. Interessenten sind willkommen.

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