Weil am Rhein Drei Tage Brauchtum

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Drei Tage lang war das Kreistrachtenfest ein Fest für alle Sinne. Es gab Musik für jeden Geschmack, ein vielfältiges kulinarisches Angebot und wunderschöne Trachten aus dem Dreiland, dazu eine stimmungsvolle Illumination.

Weil am Rhein -  Dem Organisator Michael Lindemer, ist mit seiner Markgräfler Trachtengruppe mit dem grenzübergreifenden Trachtentreffen eine einzigartige Veranstaltung gelungen. An schön gedeckten Tischen dinierten die Gäste am Freitagabend, während sie mit einem bunten Programm unterhalten wurden. Der Gesangverein Sorgenbrecher aus Auggen unterhielt mit weinseligen Liedern, Mitglieder der Narrengilde Lörrach und der Narrenzunft Weil am Rhein begeisterten mit ihren Vorträgen.

Rund um die evangelische Kirche fanden sich die Gäste am Samstag ein. Ob Polka mit der Blaskapelle Nord-Süd, der Auftritt der Blechbandi oder der Gruppe Ernstfall – für jeden musikalischen Geschmack war etwas geboten. Maier’s Tanzkapelle unterhielt mit Blues und Soul.

„Ich komme aus Lörrach-Stetten“, sagte Erika Brogle, ihr gefalle vor allem das Ambiente. Dass so wenig Besucher gekommen seien, das sei wohl der Hitze geschuldet. Auf jeden Fall wolle sie zum Trachtenumzug am Sonntag kommen. Wegen der Musik ist Gisela Gutmann gekommen.

Das Fest sei mit den Lichterketten und dem reichhaltigen Angebot sehr schön arrangiert und die Stimmung sehr gut, stellte sie fest. Adrian Dufner schätzt, dass hier die Möglichkeit besteht, alte Bekannte zu treffen. Das Musikangebot findet er abwechslungsreich und die Organisation sehr gut.

Christian und Helmut Seitzl gefällt die schöne Mischung aus Musik und kulinarischem Angebot. Der Lindenplatz, so finden sie, biete sich an für derartige Feste. Das Flair, die Atmosphäre gefällt Britta Mehlin. Das vielfältige Angebot sei insgesamt sehr gut durchdacht. Den Organisatoren spricht sie ihr Kompliment aus. Zum Höhepunkt des Kreistrachtenfests waren Trachtengruppen aus der ganzen Region gekommen. Die Federation Alsace Folklore kam beispielsweise aus dem Raum Straßburg. Aus Villingen-Schwenningen war die historische Bürgerwehr mit Trachtengruppe in ihrer städtischen Tracht angereist.

Sie alle besuchten den ökumenischen Gottesdienst. „Das Alte bewahren und dem Neuen Raum gewähren“, sagte Pfarrer Michael Hofmann, auch angesichts des Wandels im Tragen der Tracht.

Beim Empfang dankte Michael Lindemer der Stadtverwaltung, Landrätin Marion Dammann und der evangelischen Kirchengemeinde für deren Unterstützung. „Mi Markgräfler Herz bumberlet, wenn ich die viele schöne Trachte seh“, sagte er.

Freude über die gelungene Veranstaltung drückte OB Wolfgang Dietz aus. „Es ist uns eine große Freude und eine Ehre, am Höhepunkt des Kreistrachtenfests teilnehmen zu dürfen“ sagte der Präsident des Bundes Heimat und Volksleben, Siegfried Eckert. Mit den Drehorgelfreunden Basel, Alphornbläsern und den Trachtenträgern, begleitet von historischen Fahrzeugen ging es dann vom alten Rathaus zum Läublinpark und schließlich wieder zurück auf den Lindenplatz.

Zum Abschluss spielte die Stadtmusik Weil am Rhein und die Rockband Flex Machine auf und die Trachtengruppen zeigten Tanzdarbietungen.

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